Bis zum letzten Drittliga-Spieltag musste Rot-Weiss Essen zittern. Um den Einzug in die Relegation, aber auch um die Teilnahme am DFB-Pokal. Beides machte RWE durch einen dramatischen 3:2-Sieg am 16. Mai beim SSV Ulm 1846 perfekt, der Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde später denkbar knapp gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth (1:0, 0:2).

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Immerhin dürfen sich die RWE-Fans wieder auf ein mögliches Highlight im DFB-Pokal freuen. An diesem Samstag wurde in Dortmund die erste Runde ausgelost und die Essener haben einen attraktiven Gegner erhalten. RWE wird auf den Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli treffen. Die erste Runde ist für den Zeitraum vom 21. August bis zum 2. September terminiert. Die meisten Partien werden zwischen dem 21. und 24. August gespielt.

Rot-Weiss Essen: Der FC St. Pauli kommt zur Hafenstraße

„Mit dem FC St. Pauli haben wir ein äußerst attraktives Los gezogen“, sagt RWE-Direktor Profifußball Marcus Steegmann zur Auslosung. „St. Pauli ist ein besonderer Verein mit einer großen Strahlkraft, einer außergewöhnlichen Fanbase und einer enormen Tradition. Solche Spiele machen den DFB-Pokal aus. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Fans für eine ganz besondere Atmosphäre an der Hafenstraße zu sorgen. Die Vorfreude auf dieses Duell ist bei uns allen schon jetzt riesengroß!“

18:25: Ein gutes Los für RWE. Gegen den künftigen Zweitligisten werden die Essener nicht chancenlos sein, zudem ist ein ausverkauftes Stadion garantiert. Beide Fanlager mögen sich nicht, es wird eine heiße Partie an der Hafenstraße.

18:23 Uhr: Aber jetzt: RWE gegen FC St. Pauli!

18:22 Uhr: Noch ist RWE nicht gezogen...

18:20 Uhr: Oberligist HEBC Hamburg trifft auf den BVB.

18:15 Uhr: Der SC St. Tönis, Niederrhein-Vertreter, bekommt Eintracht Frankfurt zugelost!

18:15 Uhr: Es geht los in Dortmund! Die Lose werden gezogen.

Rot-Weiss Essen
Rot-Weiss Essen machte den Einzug in den DFB-Pokal durch den Sieg in Ulm klar.© Lucca Fundel/dpa | Lucca Fundel

Am 1. und 2. September sind dann die Partien angesetzt, die mit Beteiligung der Bayern und des BVB ausgetragen werden. Die beiden Top-Teams spielen am 22. August um den Franz-Beckenbauer-Supercup.

DFB-Pokal: Wie viel Geld kann RWE einnehmen?

Durch die Teilnahme am DFB-Pokal kann Rot-Weiss Essen mit weiterem Geld planen. 211.886 Euro wurden in der letzten Saison für die erste Hauptrunde ausgezahlt, zudem kann für die Austragung des Heimspiels mit einem ähnlichen Umsatz wie in der Relegation (rund 500.000 Euro Umsatz) kalkuliert werden, da RWE in der ersten Runde im Amateur-Topf sein und somit Heimrecht gegen einen Zweit- oder Bundesligisten haben wird.

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Rot-Weiss Essen hofft auf ein ähnlich attraktives Los wie im Vorjahr, als Borussia Dortmund zu Gast an der Hafenstraße war und knapp mit 1:0 gewann. Sollte es erstmals seit der Saison 2020/2021 gelingen, die erste Runde zu überstehen, winken weitere hohe Einnahmen.

DFB-Pokal mit Rot-Weiss Essen: Die weiteren Termine

2. Runde: 27.10. - 28.10.2026

Achtelfinale: 01.12. - 02.12.2026

Viertelfinale: 02.02. - 10.02.2027

Halbfinale: 20.04. - 21.04.2027

Finale: 29.05.2027

Rot-Weiss Essen - Borussia Dortmund
Ramien Safi hätte Rot-Weiss Essen im Vorjahr zum Sieg gegen den BVB schießen können, scheiterte aber an Gregor Kobel.© Christoph Reichwein/dpa | Christoph Reichwein

DFB-Pokal: Alle 32 Teams im Profi-Topf

FC Bayern München

Borussia Dortmund

RB Leipzig

VfB Stuttgart

TSG Hoffenheim

Bayer 04 Leverkusen

SC Freiburg

Eintracht Frankfurt

FC Augsburg

1. FSV Mainz 05

1. FC Union Berlin

Borussia Mönchengladbach

Hamburger SV

1. FC Köln

SV Werder Bremen

VfL Wolfsburg

1. FC Heidenheim

FC St. Pauli

FC Schalke 04

SV Elversberg

SC Paderborn

Hannover 96

SV Darmstadt 98

1. FC Kaiserslautern

Hertha BSC

1. FC Nürnberg

VfL Bochum

Karlsruher SC

Dynamo Dresden

Holstein Kiel

Arminia Bielefeld

1. FC Magdeburg

Schalke Miron Muslic
Freuen sich die RWE-Fans über ein Duell gegen Schalke 04.© dpa | Bernd Thissen

32 Teams mit Rot-Weiss Essen im Amateur-Topf

Eintracht Braunschweig

SpVgg Greuther Fürth

Fortuna Düsseldorf

Preußen Münster

VfL Osnabrück

FC Energie Cottbus

Rot-Weiss Essen

MSV Duisburg

Waldhof Mannheim

1860 München

Würzburger Kickers

VSG Altglienicke

VfB Krieschow

SV Hemelingen

Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club

SV Wehen Wiesbaden

Hansa Rostock

Viktoria Köln

SC St. Tönis

Lüneburger SK Hansa

SSV Jeddeloh 2

Eintracht Trier

1. FC Saarbrücken

Erzgebirge Aue

Hallescher FC

1. FC Phönix Lübeck

Bahlinger SC

TSV Schott Mainz

Carl Zeiss Jena

SC Verl

SG Sonnenhof Großaspach

Westfalia Rhynern