Ob und wie Uwe Rösler das Spiel des FC Schalke 04 gegen Fortuna Düsseldorf am Samstagabend gesehen hat, ist nicht überliefert. Nach dem Sieg der Gelsenkirchener gegen Fortuna Düsseldorf, der ihnen den Aufstieg in die Bundesliga brachte und dem VfL Bochum zeitgleich den Klassenerhalt in der Zweiten Liga sicherte, freute er sich jedenfalls sehr. Besser gesagt: Ihm fiel ein riesiger Stein der Erleichterung vom Herzen.

„Es war eine extrem schwierige Situation, in die wir gekommen sind“, schrieb der 57-Jährige auf seinem Instagram-Kanal und postete dazu ein Jubelbild von sich. „Der Dank geht an die Spieler und das Personal, die die notwendigen Veränderungen voll und ganz akzeptiert haben. Ich bin wirklich erleichtert, dass ich meine Rolle dabei gespielt habe, um diesem ikonischen Fußballklub zu helfen, in der Liga zu bleiben“, führte er weiter aus.

VfL Bochum holt 37 Punkte unter Uwe Rösler

Unter ihm holte der VfL Bochum in 24 Ligaspielen 37 Punkte und kann trotz eines Katastrophenstarts in dieser Saison doch noch vor den letzten Spieltagen den Klassenerhalt feiern. Zwar lief auch unter seiner Führung längst nicht alles rund, gerade in Auswärtsspielen präsentierte sich der VfL Bochum teils katastrophal. Dennoch ist es ein Erfolg des Trainers und seines Teams, die ihren Auftrag von der Vereinsführung bei der Amtsübernahme von Interimstrainer David Siebers damit ausgeführt haben.

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Dass allerdings die Ansprüche deutlich höher waren, ist kein Geheimnis. Der VfL Bochum startete mit hohem Budget und großen Ambitionen in die Saison. Zwar wurde der direkte Wiederaufstieg nie offiziell als Ziel ausgegeben, intern war die Hoffnung dennoch groß, zumindest lange im oberen Tabellendrittel eine Rolle zu spielen. Daraus wurde nichts – auch, weil im vergangenen Sommer teils fatale Transferentscheidungen getroffen wurden.

VfL Bochum: Rösler hofft auf passende Transfers

Entsprechend wichtig ist der kommende Transfersommer, in dem Markus Brunnschneider, der Direktor Scouting, Recruitment & Data beim VfL, zusammen mit seinem Team nicht nur „hinterherwischen“, sondern auch die Weichen für die Zukunft stellen muss. Das ist auch Rösler klar. „Jetzt müssen wir nach vorn schauen, und die Rekrutierungsabteilung hat einen wichtigen und hektischen Sommer vor sich“, schrieb er als letzten Satz und setzte damit Brunnschneider und Co. auch ein wenig unter Druck. Frei nach dem Motto: Die Transfers müssen nun sitzen.