Post von der Telekom
Das Unternehmen hat eine lange Leitung. Vor allem dann, wenn die Verbindung gekappt ist. Das treibt den Blutdruck und die Handykosten in die Höhe. Selbst wenn man Kunde des Netzbetreibers ist und nicht in den Fängen der Konkurrenz versauert, kann es sein, dass es dauert. Irgendwann verfliegt der Ärger darüber, dass man weder telefonisch noch via Internet etwas ausrichten kann. Stoische Gelassenheit macht sich breit. Und plötzlich ist man wieder „drin“. Das ist wie digitale Magie. Man hat die „Communicatio interrupta“ schon fast verdrängt, wenn eine Faltkarte im realen Briefkasten landet: ganz in Magenta gehalten und dekoriert mit einem Blumenstrauß. Der Text lässt einem das Herz aufgehen: „ES TUT UNS LEID“. Da hat sich die Telekom also lieber der ehemaligen gelben Schwester bedient. Man kann ja nie wissen. Daher auch der Hinweis: Falls die Störung nicht behoben sei, möge man bitte anrufen und das Kennwort „Entschuldigungsschreiben“ nennen. Die Frage ist nur: Wie?

