Zwei Jahre nach dem Erörterungstermin kommt das Planfeststellungsverfahren zur Erweiterung der Deponie Wehofen um einen dritten Bauabschnitt einen Schritt weiter. Im aktuellen Amtsblatt der Stadt Dinslaken wird die Offenlage von Gutachten angekündigt wird.

Thyssen Krupp Steel hat gewässerökologisches Gutachten vorgelegt

Wie es in der Bekanntmachung heißt, hat Thyssen Krupp Steel Europe aufgrund der Anregungen aus dem Erörterungstermin am 9. August 2017 bei der Bezirksregierung Düsseldorf ein gewässerökologisches Gutachten vorgelegt, in dem die Auswirkung durch die Einleitung von Abwasser der Deponie Wehofen in die Emscher bewertet wird. Damit erfolge erstmalig eine Betrachtung der Auswirkungen der Einleitung des behandelten Sickerwassers unter Berücksichtigung der EG-Wasserrahmenrichtlinie.

Auswirkungen auf Grundwassertemperaturen und Lärm

In einer weiteren Expertise sind die möglichen Auswirkungen der Erweiterung auf die Grundwassertemperaturen in der Umgebung der Deponie brachtet worden. Neben diesen beiden Planunterlagen sind ein überarbeitetes Tüv-Gutachten zu Geräuschimmissionen, ein Tüv-Kurzbericht über die Ermittlung der freien Fallhöhe und ein Nachtrag zur Staumimmissionsprognose einzusehen.

Die Unterlagen liegen in der Zeit vom 20. September bis zum 19. Oktober im Technischen Rathaus, Stabsstelle Stadtentwicklung, Hünxer Straße 81, während der Dienststunden aus. Einwendungen können nur schriftlich erhoben werden. Jede Person, deren Belange durch die ergänzend ausgelegten Planunterlagen erstmalig oder stärker als bisher berührt werden, kann bis spätestens zum 2. November Einwendungen erheben.