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Immer noch, trotz Heilmitteln, gibt es Jahr für Jahr weltweit 250.000 neue Leprafälle. Dabei geht nicht nur die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sondern auch Lepraexpertin Dr. Romana Drabik von einer doppelt so hohen Zahl an neuen Lepraerkrankten aus. „Die Dunkelziffer muss über die Kontaktpersonen der Erkrankten erfasst werden, die müssen untersucht werden, damit hätten wir schon 80 Prozent erreicht“, sagt Romana Drabik. Von Dinslaken aus wird dies bereits seit Jahren gemacht, denn je rechtzeitiger die Krankheit erkannt wird, desto leichter lässt sie sich behandeln.


