Aufforderung zum Punch

Dinslaken.   Dass der Folk bei Maaß am vierten Advent am „Fierten“ ist, gehört sich so. Das ist der Titel des alljährlichen Vorweihnachtskonzerts von Pont Neuf seit mehr als 20 Jahren. Aber das die Drei „Folk am Fierten“ am Dritten machen, brach am Sonntagmorgen ein wenig mit dem Konzept. Denn eigentlich gehört die Veranstaltung zu den verlässlichsten im ganzen Kalender Dinslakens. Man weiß nicht nur, wer auf der Bühne steht, auch das Programm, bis auf die notwendige Aktualisierungen der Rubrik „Toter des Jahres“ (Fats Domino) ist festgelegt. Denn irgendetwas muss ja auch bei Pont Neuf „streng“ geregelt sein. „Es kann hier schließlich nicht jeder machen , was er will“ sagt Volker Bellingröhr ganz streng und regelt das Mitklatschen bei „Star of the County Down“ - aber auch das entspricht nur dem alljährlichen Ritual.

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Dass der Folk bei Maaß am vierten Advent am „Fierten“ ist, gehört sich so. Das ist der Titel des alljährlichen Vorweihnachtskonzerts von Pont Neuf seit mehr als 20 Jahren. Aber das die Drei „Folk am Fierten“ am Dritten machen, brach am Sonntagmorgen ein wenig mit dem Konzept. Denn eigentlich gehört die Veranstaltung zu den verlässlichsten im ganzen Kalender Dinslakens. Man weiß nicht nur, wer auf der Bühne steht, auch das Programm, bis auf die notwendige Aktualisierungen der Rubrik „Toter des Jahres“ (Fats Domino) ist festgelegt. Denn irgendetwas muss ja auch bei Pont Neuf „streng“ geregelt sein. „Es kann hier schließlich nicht jeder machen , was er will“ sagt Volker Bellingröhr ganz streng und regelt das Mitklatschen bei „Star of the County Down“ - aber auch das entspricht nur dem alljährlichen Ritual.

Und so singen Thomas Baumann, Stefan Lücking und Volker Bellingröhr Weihachtslieder und Shanties, von der schönen „Molly Malone“, Cider und Ale. Mit einem Sammelsurium an Instrumenten oder mehrstimmig a capella, auf jeden Fall immer mit der Gelegenheit fürs Publikum, mitzumachen.

Ausführlich erklärt Volker Bellingröhr die Aufforderung zum „Lunch“ und „Punch“ in „Finnegan’s Wake“. Nicht, dass dies wirklich nötig wäre. Auf Nachfrage der NRZ meldet sich exakt ein junges Mädchen, das zum ersten Mal bei „Folk am Fierten“ dabei ist. Für die anderen gilt: Die Mitmach-Erklärungen sind Teil des Programms und gehören schon zum Spaß dazu.

Dabei kommt das Trio nach eigenem Bekunden einen Bildungsauftrag nach: Gesungen wird in sieben Sprachen, so mancher Brauch der britischen Inseln erklärt. Da singt sogar das Publikum „Gloria“ in Latein, bevor die Zugabe „Guantanamera“ im allgemeinen Gerassel skurriler Instrumente endet.

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