Verdienstorden

Dinslaken: Friedel Hoffmann wurde für sein Engagement geehrt

Landrat Dr. Ansgar Müller (re.) zeichnete Friedel Hoffmann mit dem Verdienstorden aus.

Landrat Dr. Ansgar Müller (re.) zeichnete Friedel Hoffmann mit dem Verdienstorden aus.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Landrat überreichte Friedel Hoffmann, der eng mit der EAB, der „Kleinen Bühne Hiesfeld“ und dem Verein Hiespielchen verbunden ist, einen Orden.

Ob EAB, „Kleine Bühne Hiesfeld“ oder Verein Hiespielchen – Friedel Hoffmann ist damit unwiderruflich verbunden, hat sich über viele Jahre engagiert. Als Dank wurde ihm am Mittwoch im Ratssaal der Verdienstorden der Bundesrepublik durch Landrat Dr. Ansgar Müller verliehen. Bereits im April sollte die Verleihung stattfinden, musste aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.

Der Hiesfelder, so Landrat Müller in seiner Laudatio, stehe für ehrenamtliches Engagement. Und das sei eine tragende Säule unserer Gesellschaft. „Engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger leisten mit hohem persönlichen Einsatz Dienste für ihre Mitmenschen“, hob Müller hervor.

Mit viel Hingabe

In verschiedenen Vereinen und Organisationen hat sich Friedel Hoffmann, der aus Duisburg stammt und bis zur Pensionierung im Jahre 2001 bei Thyssen gearbeitet hat, engagiert, hat Verantwortung übernommen. So bei der Evangelischen Arbeitnehmer-Bewegung (EAB), hier wurde er vom Teilnehmer einer Ferienfreizeit zum Organisator der Fahrten. Diese ehrenamtliche Tätigkeit übte Hoffmann über Jahrzehnte mit viel Hingabe aus. Weitere ehrenamtliche Funktionen hat Hoffmann bei der EAB übernommen: Er war Schriftführer, später Mitglied des Bezirksvorstandes und stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes.

Im Zeitraum von 1980 bis 2004 war Hoffmann als Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Hiesfeld aktiv. Viele Jahre, so Müller, habe er den Vorsitz des Jugendausschusses sowie den stellvertretenden Vorsitz des synodalen Jugendausschusses inne gehabt. Seine Fachkenntnisse habe er auch auf lokaler Ebene eingebracht: Als Vertreter der evangelischen Kirche wirkte der Hiesfelder von 1983 bis 2004 im Jugendhilfeausschuss der Stadt mit. „Ihr besonderes Augenmerk galt dabei der Entwicklung von Beteiligungsformen von Kindern und Jugendlichen“, erklärte Müller.

Verbunden ist der Name Friedel Hoffmann mit der Laienspielgruppe „Kleine Bühne Hiesfeld“, welche er im Rahmen der Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Hiesfeld von 1983 bis 2002 leitete. Wer bei einer Veranstaltung des Vereins Hiespielchen gewesen ist, konnte Hoffmann als leidenschaftlichen Spieler kennenlernen. Auch dieser Spielkreis ist im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit entstanden. Müller betonte in diesem Zusammenhang, dass das Spielen Menschen zusammenführt und Generationen verbindet.

Hoffmann erinnert an Begegnungen mit Steinmeier

Überreicht wurde die Urkunde und der Orden im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, in seiner kurzen Rede erinnerte Friedel Hoffmann an zwei Begegnungen mit ihm. Für Hoffmann selbst, seien die Jugendarbeit, die Familie und die Kirchengemeinde wichtige Säulen gewesen.

Auch Bürgermeister Dr. Michael Heidinger bedankte sich bei Hoffmann für sein langjähriges Engagement. „Wir brauchen Menschen, die sich für die Gesellschaft engagieren.“ Bei Bürgerversammlungen in Hiesfeld, die Hoffmann moderiert hat, habe man stets gemerkt, dass er die unterschiedlichen Positionen ernst nehme und an Lösungen interessiert sei.

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