„Durchblicke“ für die Betrachter

Dinslaken.   Eigentlich sagt man Künstlern nach, dass sie die Kontrolle über ihr Werk behalten wollen. Von daher ist es bemerkenswert, wenn Walburga Schild-Griesbeck eine Woche vor der Ausstellung im eigenen Atelier „freiart“ nicht genau weiß, welche ihrer Bilder an den Wänden hängen werden. „Kurt Pralat ist der Kurator. Er entscheidet. Aber ich hoffe, es ist etwas ,Walburga-Rot’ dabei.“ Drei Künstler, drei Sichtweisen. Das bedeutet auch Vertrauen, sich nicht nur im direkten Neben­einander, sondern auch im Austausch auf den anderen einzulassen. Walburga Schild-Griesbeck, Thomas Schönhagen und Kurt Pralat präsentieren nach „Ausblicke“ in Pralats Galerie in Kamp-Lintfort am nächsten Wochenende im Atelier „freiart“ „Durchblicke“.

Eigentlich sagt man Künstlern nach, dass sie die Kontrolle über ihr Werk behalten wollen. Von daher ist es bemerkenswert, wenn Walburga Schild-Griesbeck eine Woche vor der Ausstellung im eigenen Atelier „freiart“ nicht genau weiß, welche ihrer Bilder an den Wänden hängen werden. „Kurt Pralat ist der Kurator. Er entscheidet. Aber ich hoffe, es ist etwas ,Walburga-Rot’ dabei.“ Drei Künstler, drei Sichtweisen. Das bedeutet auch Vertrauen, sich nicht nur im direkten Neben­einander, sondern auch im Austausch auf den anderen einzulassen. Walburga Schild-Griesbeck, Thomas Schönhagen und Kurt Pralat präsentieren nach „Ausblicke“ in Pralats Galerie in Kamp-Lintfort am nächsten Wochenende im Atelier „freiart“ „Durchblicke“.

Abstrakte Bilder von Kurt Pralat mit großen Farbflächen, deren Oberfläche solch reliefartige Strukturen haben, dass man die Bilder geradezu erfühlen kann. Von Thomas Schönhagen digital bearbeitete und auf Lkw-Plane gedruckte „Porträts“ von Puppen. „Fensterbilder“, die von Schild-Griesbeck übermalt wurden, „um den offensichtlichen Blick auf das Darunterliegende zu lenken“ – ein bewusstes Paradoxon.

„Kunst ist Ansichtssache“ lautet das Motto. Wer am nächsten Wochenende oder in den folgenden vier Wochen die „Durchblicke“ in der Galerie „freiart“ besucht, dem wird sein persönlicher Blick nicht durch Worthülsen verstellt. „Wir wollen Gespräche“, sagt Schild-Griesbeck. „Da darf auch über Kunst gelästert werden.“

Anwesend sind alle drei Künstler im Atelier „freiart“ an der Hünxer Straße 374 in Dinslaken-Lohberg am Samstag, 26. August, ab 17 Uhr (Ende offen) und am Sonntag, 27. August, von 14 bis 19 Uhr. bes

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