Voswinckelshof

Eine interessante Ausstellung rund um das „DIN“

DINgsda heißt eine Ausstellung im Museum Voswinckelshof, die ab morgen geöffnet ist.

Foto: Heiko Kempken

DINgsda heißt eine Ausstellung im Museum Voswinckelshof, die ab morgen geöffnet ist. Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Im Museum Voswinckelshof dreht sich in der Sonderausstellung „DINgsda - Von DINslaken, DIN-Normen und anderen DINgen“ alles um drei Buchstaben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Bereits vor zwei Jahren waren Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und Dr. Peter Theißen, Direktor des Museums Voswinckelshof, gemeinsam auf die Idee gekommen, eine Ausstellung zu machen, in der die Stadt Dinslaken auf das Thema der DIN-Normen trifft. „Damals wollte das Deutsche Institut für Normierung die Stadt wegen des DIN-Kennzeichens verklagen. Allerdings waren die Rechte der Stadt älter“, erklärt Theißen. Stattdessen bot der Bürgermeister dem Institut in Berlin an, es könne doch seine Dienstwagen in Dinslaken anmelden und fortan mit einem DIN-Kennzeichen unterwegs sein.

Der Anlass zur Ausstellung war dann allerdings der 100. Geburtstag der DIN. „Der wird am 22. Dezember gefeiert und wir eröffnen die Ausstellung daher am 17. Dezember“, erklärt Dr. Peter Theißen. Im Museum Voswinckelshof werden die Besucher empfangen von einem Sammelsurium aus Gegenständen aus den vergangenen anderthalb Jahrhunderten, die von der Decke herabhängen.

„Das ist unser DINgsda-Himmel“, erklärt der Museumsleiter. „Dafür haben wir bewusst Dinge ausgesucht, die noch nicht viel mit DIN-Normen zu tun haben“, berichtet er. Wie alltäglich die Normen in unserem Alltag vertreten sind, lässt sich in der Ausstellung auf einer Schautafel ablesen. „Es ist quasi alles normiert. Sogar die Festigkeit der Borsten einer Zahnbürste“, erzählt Dr. Peter Theißen.

In einem separaten Raum finden sich besondere Ausstellungsgegenstände, welche die Besucher über einen Computer beleuchten lassen können und dazu dann Informationen erhalten. Hier finden sich Raritäten wie eine der ersten elektrischen Waschmaschinen. „Sicher wird es da eine Norm zum Material der Waschtrommel geben. Heutige Waschmaschinen unterliegen mehr als 200 Normen“, erklärt der Museumsleiter.

In einer weiteren Ecke der Ausstellung findet sich ein Bereich, in dem gezeigt wird, was Unternehmen aus Dinslaken mit DIN-Normen machen. Anschaulich gestaltet durch eine Puppenstube, die von den Stadtwerken mit Energie versorgt wird, oder mit einem Video der Firma Ostra, die Überseeschiffe mit Technik ausrüstet, die hilft, Treibstoff einzusparen.

Zusätzlich gibt es Bereiche, in denen die Besucher selbst etwas ausprobieren können. Dabei weist die von Zeichner Wittek entwickelte Comicfigur Nadine, natürlich ganz in Rot, auf interessante Dinge für Kinder hin.

In der Ausstellung sind einige Plätze in Vitrinen frei, für die interessante „DINgsdas“ aus privater Hand gesucht werden. Sie können bis Ende Januar am Museum abgegeben werden.

Bis zum 4. März ist die Ausstellung im Museum Voswinckelshof zu sehen und kann dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr besucht werden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik