Am Sonntag führte die Dinslakener Linke unter erschwerten Bedingungen im Lohberger Ledigenheim ihre Wahlversammlung zur Vorbereitung der Kommunalwahlen durch. In einer Debatte wurde das rund 22-seitige Wahlprogramm diskutiert und einstimmig verabschiedet. Kernpunkte bleiben die Sachfragen verbunden mit der soziale Frage.

„Diese zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm“, so Sprecherin Jasmin Waldes. Danach wählte die Versammlung den langjährigen Fraktionsvorsitzenden Gerd Baßfeld aus Hiesfeld mit nur einer Gegenstimme zu ihrem Bürgermeisterkandidaten. Baßfeld bedankte sich für das breite Vertrauen und gab an, vor allem die soziale Frage in den Vordergrund des Wahlkampfes rücken zu wollen.

Kandidaten für Reserveliste gewählt

„Es gibt viele Themen die auch in Zeiten von Corona nicht an Wichtigkeit verloren haben. Ein vernünftiger Personennahverkehr, die Barrierefreiheit in der Stadt oder das Thema Kinderarmut bleiben auch in Zeiten der Krise auf der Agenda linker Politik“, so Baßfeld, der dafür Applaus erntete.

Die Linke wählte auch ihre 18-köpfige Reserveliste für den Stadtrat (Platz 1 bis 6): 1 Gerd Baßfeld (Ersatz Sascha H. Wagner), 2 Jasmin Waldes (Dieter Holthaus), 3 Louisa Zühlke (Detlef Fuhg), 4 Dieter Holtaus, 5 Anneliese Teichmann, 6 Reiner Langer.