Die Düsseldorfer Professorin Susanne Hahn erhält den mit 100 000 Euro dotierten Preis für Philosophie und Sozialethik der Hamburger Max-Uwe-Redler-Stiftung. Geehrt wird sie für ihre Habilitationsschrift. Hahn habe mit ihrem Werk „Rationalität. Eine Kartierung“ die „wohl gründlichste und präziseste Abhandlung zum Thema in der deutschsprachigen Philosophie der vergangenen Jahrzehnte vorgelegt“, erklärte die Jury gestern.

Die Düsseldorfer Professorin Susanne Hahn erhält den mit 100 000 Euro dotierten Preis für Philosophie und Sozialethik der Hamburger Max-Uwe-Redler-Stiftung. Geehrt wird sie für ihre Habilitationsschrift. Hahn habe mit ihrem Werk „Rationalität. Eine Kartierung“ die „wohl gründlichste und präziseste Abhandlung zum Thema in der deutschsprachigen Philosophie der vergangenen Jahrzehnte vorgelegt“, erklärte die Jury gestern.

Die 52-jährige Hahn ist seit 2016 Professorin für Philosophie an der Heinrich-Heine-Uni. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Normativität, Rationalität und Wirtschaftsethik. Die Hälfte des Preisgeldes steht der Preisträgerin zur freien Verfügung, die andere Hälfte soll für die Verbreitung des Werks genutzt werden.

Der Preis geht zurück auf den aus Berlin stammenden und lange in Hamburg tätigen Kaufmann Max Uwe Redler (1937-2006). Er hatte testamentarisch verfügt, nach seinem Tod eine Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften zu gründen. Redler besuchte über viele Jahre Vorlesungen an der Universität Hamburg und interessierte sich dabei besonders für die Geisteswissenschaften. Die Auszeichnung war 2014 zum ersten Mal vergeben worden. Damals wurde der Münsteraner Michael Quante geehrt.