Düsseldorf. . Der „Tag des Busfahrer“ am Samstag in Düsseldorf soll für den Beruf werben. Einzige Bedingung für Interessenten: der Führerschein der Klasse D.

Die Düsseldorfer Rheinbahn hat Personalsorgen. Ihr fehlen in naher Zukunft 60 Busfahrer. Der Grund: Viele ihrer Busfahrer wanderten Angaben der Rheinbahn zufolge in andere Unternehmenszweige ab oder gingen bald in Rente. „Manche Kollegen aus dem Fahrdienst wandern – und das nicht selten – in andere Tätigkeitsfelder im Unternehmen ab. Das hat oft Karriere-Gründe, weil die Fahrer in der Betriebshierarchie aufsteigen,“ sagt Stefan Päßler, Abteilungsleiter Personal.

Diese nicht geringe Anzahl an Fahrern müssen also ersetzt werden. Mit einem „Tag des Busfahrers“ wird die Rheinbahn daher am kommenden Samstag, von 10 bis 15 Uhr, an der Lierenfelder Straße 42 für den Beruf des Busfahrers informieren und werben. „Am Besten ist es, wenn mögliche Interessenten bereits im Besitz eines Führerscheins der Klasse D sind, der zum Fahren eines Omnibusses befähigt“, sagt Stefan Päßler. Die Rheinbahn habe bei so vielen Gründen und so hohem Bedarf einfach nicht die Zeit, neue Busfahrer durch Ausbildungen zu führen – was ihre Fahrschule ja durchaus macht –, sondern sie brauche nun bereits fertig ausgebildete Fahrer im Besitz der Führerscheinklasse D,“ erläutert Päßler.

Führerscheinklasse D notwendig

Das Verkehrsunternehmen benötigt zudem Fahrer, um „neue Planungen zu Abendfahrplan-Verdichtungen, sprich engerem Minutentakt, und zuverlässiger Abdeckung von Verkehrsspitzen bei den mannigfaltigen Großereignissen in Düsseldorf“ zu gewährleisten, heißt es weiter. Mit den sogenannten Metrobusse oder exklusiven Bus-Shuttles zum Flughafen und zurück denkt das Verkehrsunternehmen ebenso über eine Angebotserweiterung nach. Das braucht auch neues Fahrpersonal.

Mitarbeiter aus dem Fahrdienst, Fahrschule, Werkstatt und Personalabteilung geben am Samstagmittag Einblicke in die Betriebsabläufe, die Werkstätten, die Arbeitsbedingungen und in die Vorteile der Rheinbahn als Arbeitgeber, heißt es vom Veranstalter in einer Pressemitteilung. Man müsse dann noch Strecken-, Tarif- und Fahrzeugschulungen machen, bevor es auf die Strecken gehen könne und der Arbeitsmarkt gebe das auch her, ergänzt der Rheinbahn-Sprecher.

Fester Arbeitsvertrag möglich

Das Motto am Samstag heißt demnach: „Möglichst baldige Einstellungen in großer Zahl!“ In den Fahrzeugen der Rheinbahn liegen zu diesem Anlass und Thema bereits Faltblätter aus, mit der Aufforderung, sich zu bewerben. Als quasi öffentlich-rechtlicher Arbeitgeber mit einem Tarifvertrag, der an den öffentlichen Dienst angelehnt ist, bietet die Rheinbahn zudem attraktive Arbeitsbedingungen.

Die Rheinbahn lockt mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag. „Das ist immens wichtig für die soziale Sicherheit und die Zukunfts- und Familienplanung von Mitarbeitern“, sagt Stefan Päßler. Dazu soll es eine flexible und an der Entlastung des Fahrpersonals orientierte Dienstplangestaltung geben. Weitere Informationen zum „Tag des Busfahrers“ unter 0211/582 19 50 oder per Mail an unternehmenskommunikation@rheinbahn.de.