DGB-Chefin sauer über Abschaffung des Sozialtickets
Die schwarz-gelbe Landesregierung hat mit ihrer Mehrheit im Landtag beschlossen, die Mittel für das Sozialticket von derzeit 40 Millionen Euro bis zum Jahre 2020 komplett zu streichen. Das ärgert die Düsseldorfer DGB-Vorsitzende Sigrid Wolf: „Das Sozialticket abzuschaffen ist unverantwortlich. Es gibt wohl kaum einen Haushaltsposten von 40 Millionen Euro, der für so viele Menschen einen direkten positiven Effekt hat.“ Allein in Düsseldorf nutzen aktuell über 20 000 Menschen das vergünstigte Ticket. Aufgrund der zunehmenden Armut besonders in der Landeshauptstadt ist die Tendenz steigend. „Folgerichtig wäre daher nicht eine Kürzung, sondern eine Aufstockung der Mittel,“ so Wolf. Bereits im Oktober wurde der Ticketpreis von 35,55 Euro auf 37,80 Euro, also um 6,3 Prozent erhöht.

