Auch die Düsseldorfer Jusos schlagen nach dem Europawahl-Desaster für die SPD Alarm. Sicher freue man sich für Petra Kammerevert, „dass sie uns weiter im Europaparlament vertreten darf“, sagt Juso-Vorsitzende Annika Maus. „Knapp 16 Prozent sind aber ein Armutszeugnis für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands! Unsere Bilanz fällt umso bitterer aus, da wir feststellen mussten, dass wir hier in Düsseldorf einen noch so engagierten Wahlkampf führen konnten – und das haben wir! Egal, wie sehr unsere Juso-Herzen für Europa gebrannt haben, wir werden hier zurzeit von unserem SPD-Bundesvorstand verheizt.“ Man werde „für den emotionslosen Schlingerkurs des Bundesvorstands abgestraft“, so Maus weiter.

Bewusst gegen den Eintritt in die GroKo