Stadtteilserie

Die „kleine gelbe Schule“ von nebenan

Katholische Grundschule (KGS) - kleine gelbe Schule Lohausen

Katholische Grundschule (KGS) - kleine gelbe Schule Lohausen

Foto: Walfried Schneider

Düsseldorf.   In der katholischen Grundschule Lohausen unterrichten sieben Lehrer 112 Kinder in vier Klassen. Sie ist eine der kleinsten Schulen in der Stadt.

Mit nur sieben Lehrern und 112 Schülern in vier Klassen gehört sie zu den kleineren Schulen der Stadt: die katholische Grundschule (KGS) Lohausen. Die Abkürzung KGS steht dabei gleichzeitig für „Kleine Gelbe Schule“. Diesen Namen bekam sie, weil die Fassade des Schulgebäudes bis vor sechs Jahren noch knallgelb gestrichen war. Seit der Renovierung sieht man von der gelben Farbe allerdings nichts mehr.

Das Schulgebäude stammt von 1905

An das alte Schulgebäude von 1905 wurde mittlerweile ein Neubau angeschlossen, außerdem gehören zur Schule ein kleiner Schulgarten mit Teich, eine Sporthalle und ein Bolzplatz, der auch außerhalb der Unterrichtszeiten von Lohauser Kindern genutzt werden kann. „Wir sind eine Dorfschule“, sagt Schulleiterin Christiane Schildt. „Die Vernetzung mit Lohausen ist sehr eng. Bei Veranstaltungen im Ort wie dem Parkfest oder Erntedank sind wir oft dabei.“

Und auch Lohauser Bürger kommen häufig zur Schule, seien es Besucher beim Schultrödel oder die Gruppe der Fahnenschwenker, die in der Schulsporthalle trainieren darf. Einen engen Kontakt gibt es nicht nur zum Stadtteil Lohausen, sondern auch zum Flughafen. In einigen Projekten unterstütze der Flughafen die KGS finanziell, so Schulleiterin Schildt. So stellte er der Schule beispielweise Geld für bedürftige Kinder zur Verfügung.

86 Kinder gehen in die offene Gantagsschule

Die „Kleine Gelbe Schule“ bietet als offene Ganztagsschule (OGS) auch eine Nachmittagsbetreuung an. Dieses Angebot wird gut angenommen: „86 Kinder sind in der OGS, das sind etwas mehr als zwei Drittel“, berichtet Schulleiterin Schildt.

Nach dem regulären Vormittagsunterricht können die OGS-Kinder in die Ganztagsräume wechseln, die an die Klassenräume angeschlossen sind. Nach einem Mittagessen findet die Lernzeit statt, in der die Schüler bei ihren Hausaufgaben unterstützt werden, sich aber auch eigene Aufgaben suchen können, die sie interessieren. Oder sie stöbern in den Wissensbüchern, die die Schulbibliothek bereithält.

Nachmittags gibts Schwimmen, Schulgarten und Mathe

Für den Nachmittag bietet die OGS den Kindern viele verschiedene Aktivitäten an, etwa Schwimmen, Schulgarten und Mathe. Die AG Kochen und die Kreativ-Werkstatt seien besonders beliebt, sagt Schildt. „Wir achten aber darauf, dass jeder auch mal in seine Wunsch-AG kann.“

Auf eines ist die Schulleiterin besonders stolz. „Wir haben ein sehr, sehr aufgeschlossenes Kollegium“, sagt sie. „Und wir haben die nettesten Kinder von ganz Düsseldorf.“

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