Grand Départ: So sieht’s für die 2. Etappe der Tour de France in Düsseldorf aus

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Niederkassel/Derendorf/Ludenberg.  Der Grand Départ rückt immer näher. Vorgestern haben wir von den Verkehrs-Einschränkungen bei der 1. Etappe berichtet, doch auch die 2. Etappe am 2. Juli birgt so manche planerische Herausforderung. Im Laufe der Woche plant die Stadt, alle betroffenen Fahrzeughalter mit der Post anzuschreiben. Es werden keine Zufahrtsberechtigungen ausgegeben.

Bei der 2. Etappe geht es um 10 Uhr mit einer Werbekarawane los. Daher beginnen die Einschränkungen bereits an diesem Tag ab 5 Uhr und sollen bis etwa 16 Uhr andauern. Die Strecke und darauf zulaufende Straßen sind für den Verkehr gesperrt.

Strecke darf gequert werden

Die Sperrungen dort werden von 9 Uhr bis etwa eine Stunde nach Passieren der letzten Teilnehmer aufrechterhalten. „Radfahrer und Fußgänger können die Strecke überqueren, wenn nichts auf der Strecke zu sehen ist“, sagt Theresa Winkels, Projektleiterin des Grand Départ. Autofahrer können die Strecke an eigens eingerichteten Kontrollstellen ebenfalls queren – allerdings nicht im Zeitraum zwischen Werbekarawane und Fahrerfeld-Ende.

Weiterhin gesperrt ist bei der 2. Etappe die Cecilienallee und der Rheinufertunnel. Auf der Strecke gilt zudem ein temporäres Halteverbot. Auch darauf zulaufende Straßen müssen bis 25 Meter vor der Strecke frei sein. Es gibt allerdings Ausweichparkplätze – vorab kann auf parkvogel.de ein Platz gebucht werden. Kosten: 20 Euro pro Pkw — das Ticket enthält ein ÖPNV-Ticket für maximal vier Personen.

Allerdings hat die zweite Etappe größere Auswirkungen auf den ÖPNV. 28 Bus- und elf Bahnlinien sind betroffen. Straßenbahnlinien, die von Norden nach Osten fahren, enden größtenteils am Hauptbahnhof oder am Graf-Adolf-Platz. Die U 71 fährt nur zwischen Benrath S-Bahnhof und Universität Ost/Botanischer Garten, die U 72 zwischen Hellriegelstraße und Schlüterstraße/Arbeitsagentur, die U 73 zwischen Universität Ost /Botanischer Garten und Burgmüllerstraße. Die U 72 und U 79 werden verstärkt. Von Neuss aus kommt man nur mit S- und Regionalbahnen oder mit der 709 nach Düsseldorf.

33 000 Abstellplätze für Räder

Übrigens: Insgesamt sind 130 Helfer des THW und 170 Verkehrskadetten, die aus ganz Deutschland verstärkt werden, im Einsatz. Sie fungieren zudem als Streckenposten. Die Hobby-Radfahrer können ihre Räder an insgesamt 33 000 Abstellplätze „parken“. Doch auch für die Radler gelten teilweise Straßensperrungen. Gleichwohl können sie wie Fußgänger die zweite Etappe ebenfalls nah begleiten und sogar mit dem Rad queren.

Informationen speziell für die von der zweiten Etappe betroffenen Bürger gibt es im Stadtbezirk 4 am 30. Mai, 15 bis 19 Uhr, auf dem Werner-Pfingst-Platz, für Bezirk 7 am 1. Juni, 15 bis 19 Uhr, am Neusser Tor, für die Stadtbezirke1 und 3 am 2. Juni zur gleichen Uhrzeit auf dem Schadowplatz. Der Bezirk 6 wird am 8. Juni, 15 bis 19 Uhr, an der Oberrather-/Ecke St.-Franziskus-Straße informiert.

Mehr Informationen auf rheinbahn.de/tour und duesseldorf.de/letour/verkehr.

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