Mutter Ey hat jetzt ihren Platz im Andreas-Quartier

Oberbürgermeister Thomas Geisel, Kunstgießer Karl-Heinz Schmäke, Bezirksbürgermeisterin Marina Spillner, Künstler Bert Gerresheim und Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven haben gestern den „Mutter-Ey-Platz“ am Andreas-Quartier offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Die Bezirksvertretung 1 hat in ihrer Sitzung am 28. August 2015 einstimming beschlossen, die Fläche zwischen dem ehemaligen Land- und Amtsgericht und der Neubrückstraße nach Johanna Ey zu benennen. „Düsseldorf ist reich an Frauen, die Großartiges geleistet haben. Allerdings sind nur wenige Straßen und Plätze nach ihnen benannt“, so Geisel. Deshalb freue es ihn sehr, dass nun eine verdienstvolle Düsseldorferin für ihr Wirken als Galeristin und Förderin Düsseldorfer Künstler im Stadtbild gewürdigt werde.

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Oberbürgermeister Thomas Geisel, Kunstgießer Karl-Heinz Schmäke, Bezirksbürgermeisterin Marina Spillner, Künstler Bert Gerresheim und Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven haben gestern den „Mutter-Ey-Platz“ am Andreas-Quartier offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Die Bezirksvertretung 1 hat in ihrer Sitzung am 28. August 2015 einstimming beschlossen, die Fläche zwischen dem ehemaligen Land- und Amtsgericht und der Neubrückstraße nach Johanna Ey zu benennen. „Düsseldorf ist reich an Frauen, die Großartiges geleistet haben. Allerdings sind nur wenige Straßen und Plätze nach ihnen benannt“, so Geisel. Deshalb freue es ihn sehr, dass nun eine verdienstvolle Düsseldorferin für ihr Wirken als Galeristin und Förderin Düsseldorfer Künstler im Stadtbild gewürdigt werde.

Johanna Ey (1864 - 1947), besser bekannt unter dem Ehrentitel Künstlermutter oder Mutter Ey, unterstützte um 1930 in ihrem Brotverlag an der Ratinger Straße und später in ihrer Kunsthandlung am Hindenburgwall Düsseldorfer Künstler. Sie gilt als Miturheberin der Rheinischen Sezession.

Ende September wurde das vom Bildhauer Bert Gerresheim entworfene „Mutter-Ey-Denkmal“ auf dem Grundstück des Andreas-Quartier errichtet. In direkter Nachbarschaft wurde auch das „Mutter-Ey-Café“ eröffnet, das unter anderem Flächen für Kunst-Ausstellungen bietet.

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