Bundestagswahl

Strack-Zimmermann bleibt auch in Berlin dem Rat erhalten

Freuen sich auf ihre neuen Aufgaben: FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus und die Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Freuen sich auf ihre neuen Aufgaben: FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus und die Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Foto: Katharina Gilles

Düsseldorf.   Doch auch in Berlin ist die Expertise von Marie-Agnes Strack-Zimmermann gefragt. FDP-Fraktionschef Neuenhaus redet über wichtige Themen.

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Manch ein Ratsherr oder eine Ratsfrau hatte sich sicher darauf gefreut, dass es demnächst ruhiger im Plenarsaal wird, wenn die FDP-Kreisvorsitzende und frisch gewählte Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann nicht mehr Düsseldorf, sondern Berlin unsicher macht. Doch weit gefehlt. „Ich wurde darum gebeten, mein Mandat nicht niederzulegen“, so Strack-Zimmermann. Und auch der neue FDP-Fraktionschef Manfred Neuenhaus würde es begrüßen, wenn die resolute Frau, weiter im Rat bleibt. „Wir haben gerne ihre starke Stimme im Rat.“

Eine Entscheidung darüber scheint auch schon gefallen zu sein, da es laut Strack-Zimmermann „auch logistisch machbar“ ist.

Sie bringt sich weiter in Kommunalpolitik ein

Allerdings wird sie ihre Positionen in den Ausschüssen und in Aufsichts- und Verwaltungsräten aufgegeben. Den Haupt- und Finanzausschuss und den Platz im Ältestenrat übernimmt Neuenhaus sofort. Den Platz im Jugendhilfeausschuss übernimmt Ann-Cathrin Freise. Dem Planungsausschuss wird Strack-Zimmermann noch eine Weile erhalten bleiben. „Da sind noch ein paar Projekte, die ich mit iniziiert habe und die ich gerne noch abschließen möchte. Aber perspektivisch gesehen, werde ich mich auch dort zurückziehen.“

Dennoch lässt die Kommunalpolitik der resoluten FDP-Frau keine Ruhe. Auch in Berlin plant sie sich dort einzubringen. „Christian Lindner hat mich für meine Expertise in der Kommunalpolitik ja unter anderem geholt. In der Vergangenheit konnte ich manche Entscheidungen in Berlin nicht verstehen. Der Bund versteht oft nicht, dass sie die Kommunen stärker unterstützen müssen, da wurde oft vernachlässigt“, so Strack-Zimmermann über ihre neue Rolle, bei der sie eben auch Düsseldorf in der Hauptstadt repräsentiert.

Hauptthema der FDP bleibt die Bildung

Auch das Thema AfD ist noch nicht erledigt. Neuenhaus ist zwar froh darüber, dass die AfD in Düsseldorf weitaus weniger Stimmen eingefahren hat als woanders. „Das zeigt, dass die Stadtgesellschaft offen ist. Die Stadt hat einen sozialen Frieden.“ Dennoch muss dieser unbedingt beibehalten werden.

Dazu soll auch das Hauptthema der FDP, die Bildung, weiter beitragen. Denn dazu gehört nicht nur, dass der Schulbau vorangetrieben wird. „Wir sind auf dem Weg zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Es gibt Menschen, die zwei, drei Jobs haben, damit sie ihre Familie ernähren können. Das darf nicht sein und das lassen wir nicht zu“, so Neuenhaus. Oft sei daran Schuld, dass den Bürgern der Weg zu Bildung und Weiterbildung versperrt sei. Das sei eine Sache, die der AfD in die Hände spielt und aus der man lernen müsse.

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