NRZ-Heimatläufer

Schneller im Ziel als gedacht

Daumen hoch: „ Das packen wir.“ Vor dem Start der 5 Kilometer-Strecke stellten sich einige unserer Heimatläufer noch für ein Gruppenbild zusammen.

Daumen hoch: „ Das packen wir.“ Vor dem Start der 5 Kilometer-Strecke stellten sich einige unserer Heimatläufer noch für ein Gruppenbild zusammen.

Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.   Beim Innenhafenlauf starteten auch viele NRZ-Heimatläufer auf der 5- und 10 Kilometer-Strecke. Viele liefen eine neue persönliche Bestzeit.

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Rainer Fobbe strahlte mit der Sonne um die Wette. Der Weseler mobilisierte auf der Zielgeraden des Duisburger Innenhafenlaufes am Samstag nochmal seine letzten Kräfte, sprintete dem Ziel entgegen und reckte die Fäuste in die Höhe. In einer Zeit von 27.41 Minuten blieb Fobbe beim Fünf-Kilometerlauf deutlich unter seinem anvisierten Ziel von 30 Minuten. Mit einer solchen Zeit hätte der 56-Jährige Ende 2017 nie und nimmer gerechnet. Nichtmal von einer Teilnahme war seiner Zeit die Rede. Doch das änderte sich Anfang des Jahres, als Rainer Fobbe in der NRZ einen Artikel über die „NRZ Heimatläufer“ fand. Noch am Frühstückstisch stand fest, dass sich 2018 sportlich was ändern sollte: „Ich war sofort Feuer und Flamme und hab mich noch am gleichen Tag beworben. Dass ich dann tatsächlich einer der 100 NRZ-Heimatläufer sein durfte, kam für mich sehr überraschend, aber hat mich unglaublich motiviert.“

Fortan stand für den Weseler regelmäßiges Training auf dem Programm. Im Mai feierte Fobbe beim Volks- und Straßenlauf in Schermbeck seine Laufpremiere. Mit Erfolg wie der Laufneuling erzählt: „Die Zeit war noch nicht so gut, aber es war ein super Zusammengehörigkeitsgefühl gemeinsam mit den anderen Heimatläufern zusammen an der Startlinie zu stehen.“ Das war am Samstag im Innenhafen nicht anders. Ein Großteil der 100 NRZ-Leser lief vorbei an der Salvatorkirche und am Rathaus, entlang der Stadtmauer und dem Corputiusplatz zum Ziel in den Garten der Erinnerung.

Dass nur wenige der 1069 Sportler, die in den fünf Konkurrenzen unterwegs waren, ihre eigenen Bestzeiten knackten, lag vor allem an den warmen Temperaturen. Dennoch gab es überwiegend gute Laune, wie Rainer Haupt, NRZ-Heimatläufer aus Essen. Er fand: „Das war jetzt mein fünfter Lauf in fünf Monaten. Und ich muss sagen, dass es mir in Duisburg bislang am besten gefallen hat. Das Flair, das angenehme Publikum und vor allem der Service im Zielbereich waren 1a. Zudem hat mich die Kulisse mit den Hafenkränen und den Kokillenwagen aus der Eisen- und Stahlindustrie beeindruckt. Ich werde mit Sicherheit nochmal hier laufen.“ Und auch die Veranstalter von Eintracht Duisburg zogen am Samstag ein gutes Resümee ihres liebgewonnen und mittlerweile traditionellen Laufes. Klaus Waschkowitz, Initiator und Urgestein des Laufes, war rundumzufrieden: „Wir haben einen tollen Tag erlebt. Zwar war es etwas warm, aber die vielen Helferinnen und Helfer haben versucht es den Sportler so angenehm wie möglich. Die Heimatläufer-Aktion der NRZ hat unseren Lauf ganz klar aufgewertet. Ich würde mir wünschen, dass die Aktion auch 2019, wenn wir unsere 20. Auflage bestreiten, weitergeführt würde.“

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