Die Bürgergemeinschaft Emmerich beantragt eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Ravensackerweg für den Lkw-Verkehr vom Obi-Kreisverkehr (Weseler Straße) in Richtung Netterdensche Straße hin zum dritten Autobahnanschluss. Das Ergebnis dieser Studie soll dem Rat dann zu den Haushaltsplanberatungen 2023 vorgelegt werden.

Ökonomisch wie ökologisch sinnvoll

Der nachhaltige Ausbau Ravensackerweg für Schwerlastverkehre und Logistiktransporte mit einer (zumindest teilweisen) Einbahnstraßenregelung in Richtung 3. Autobahnanschluss auf die Netterdensche Straße sei aus ökonomischen wie ökologischen Gründen sinnvoll, heißt es von Seiten der BGE. Der Ausbau könnte zukünftig insbesondere die Logistikverkehre über den Obi-Kreisel entlasten.

Mehr Verkehr auf Weseler Straße

Der geplante Hafenausbau und die logistische Nutzung von Gewerbeflächen auf dem ehemaligen Kasernengelände werden zwangsläufig zu Mehrverkehren auf der Weseler Straße führen. Mit dem Ausbau Ravensackerweg könne schließlich die Inanspruchnahme der Netterdenschen Straße zum Autobahnanschluss Emmerich-Ost durch Schwerlast- und Logistiktransporte verringert werden.

Klimaschutzziele der Kommune

„Dieser Ansatz folgt den Klimaschutzzielen der Kommune“, so Fraktionsvorsitzender Joachim Sigmund. Dazu solle die Machbarkeit untersucht werden. Der Ausbau Ravensackerweg für Lkw-Verkehr in Richtung 3. Autobahnanschluss unterstütze nachhaltig die Gewerbeflächennutzung im Nettpark mit potenziellen Kosteneinspareffekten für die dort angesiedelten Unternehmen. „Jeder Meter weniger zur Autobahn hilft (Umwege) sparen und schützt dadurch das Klima“, heißt es in dem Antrag.

Inwieweit der Straßenausbau nach KAG abgerechnet werden kann und gegebenenfalls Fördermittel zur Verfügung stehen, müsse verwaltungsseitig geprüft werden.