Am Wochenende stellten mehr als 30 Initiativen und Organisationen rund um die Wasserburg Rindern ihre Ideen für den Schutz der Umwelt vor. „Stand up for Nature“ (Steh auf für die Natur) war dieses erste Umweltfestival überschrieben, veranstaltet vom Bistum Münster, Fridays for Future, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg im Bezirk Niederrhein Nord.

Live-Musik von Lukas Kepser

Ähnlich vielfältig wie die Angebote der Aussteller war das Musikprogramm auf der großen Bühne, die direkt vor der Wasserburg aufgebaut worden war. Der Sänger und Songwriter Lukas Kepser aus Kranenburg begeisterte mit eigenen Liedern und gecoverten Songs, viel Bass gab es von DJ Jan Verhalen aus Goch auf die Ohren. Und mit noch mehr Live-Musik sorgten die Konga Quings, die Bigband des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, der Jugendchor Colourful Voice sowie die Gaesdoncker Bigband für gute Stimmung.

Außerdem gab es Expertengespräche in der „Speaker’s Corner“, etwa mit „Bauer Hubert“ Reyers, dem Wetterexperten aus Kleve. Einblicke in die Nachhaltigkeitsbemühungen in der Süßwarenbranche und insbesondere in seinem Unternehmen gab Katjes-Geschäftsführer Bastian Fassin aus Emmerich.

Dr. Barbara Hendricks und Umweltbischof Rolf Lohmann bei Diskussion

In einer 45-minütigen Diskussion besprachen Raymond Schönfeld von Fridays for Future, die ehemalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Umweltbischof Rolf Lohmann, wo es bereits gute Fortschritte im Klimaschutz gibt, aber auch, wo Kirche und Gesellschaft noch Nachholbedarf haben.

„Neben konkreten Tipps und dem Fachwissen ist es insbesondere der Geist des heutigen Tages, den es zu bewahren gilt“, so Weihbischof Lohmann als Schirmherr der Veranstaltung.