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Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kleve fordert für den anstehenden Umbau der Ringstraße einen externen Projektsteuerer, der das große Vorhaben begleiten soll. Die Sozialdemokraten beantragen, dass der Dienstleister für die „Durchführung der Projektsteuerung, des Risikomanagements und der Prüfung von Beschleunigungsmaßnahmen eingesetzt wird“.

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Mit Befremden habe die SPD-Fraktion auf Nachfrage erfahren, dass zwar die Planungsleistungen für das Bauprojekt abgeschlossen seien, aber eine konkrete Aussage über den Baubeginn immer noch nicht mitgeteilt werden könne, heißt es in einer Mitteilung. Vage werde nun die erste Jahreshälfte 2022 genannt.

SPD möchte konkrete Terminplanung

„Gerade die Terminplanung ist elementare Grundlage für die Durchführung dieses Bauprojektes. Vor Beginn der Ausschreibung muss für die Maßnahme ein detaillierter Terminplan erstellt worden sein. Die Termine sind Vertragsbestandteil und sind somit auch in die Ausschreibung der Gewerke aufzunehmen“, so die SPD-Fraktion. Für sie sei es nicht nachvollziehbar, dass konkrete Terminierungen nach Abschluss der Planung nicht genannt würden.

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Die SPD erfülle es mit Sorge, dass eine „Vermeidung der Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner und der Nutzerinnen und Nutzer der Ringstraße nicht mit dem erforderlichen Nachdruck betrieben wird. Wir sollten keine Kosten und Mühen scheuen, um die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kleve und insbesondere die Anliegerinnen und Anlieger der Ringstraße so gering wie möglich zu halten und die Kommunikation zu verbessern“, so die Sozialdemokraten.

Einsparungen bei den Baukosten erwartet

Sie möchten, dass über den Verlauf der Maßnahme dem Vergabe- und Betriebsausschuss monatlich und detailliert berichtet wird. „Durch ein gezieltes Projektcontrolling erwarten wir eine Effizienzsteigerung und damit Einsparungen bei den Baukosten sowie die Verminderung von kostenintensiven Folgemaßnahmen durch Bauverzögerungen“, stellt die SPD fest.