Schlosstheater Moers

Über 700.000 Euro für Schlosstheater-Projekt im Wallzentrum

Intendant Ulrich Greb, Dramaturgin Viola Köster und Projektleiterin Dr. Judith Schäfer (v.l.) im neuen Café Z im Wallzentrum. Hier finden in den kommenden drei Jahren Aktionen statt.

Intendant Ulrich Greb, Dramaturgin Viola Köster und Projektleiterin Dr. Judith Schäfer (v.l.) im neuen Café Z im Wallzentrum. Hier finden in den kommenden drei Jahren Aktionen statt.

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Moers.  Kultur, Begegnungen – und kulinarische Genüsse: Das alles ist möglich im Projekt Wallzentrum 2025 in Moers. Im Mittelpunkt steht ein neues Café.

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Wallzentrum 2025 heißt ein Projekt, mit dem das Schlosstheater das große Geschäfts- und Wohnzentrum in der Stadtmitte von Moers in den kommenden drei Jahren noch stärker zu einem Ort der Kultur, der Begegnung – und des kulinarischen Genusses machen möchte.

Wie genau das geht, verraten Schlosstheater-Intendant Ulrich Greb, Projektleiterin Dr. Judith Schäfer und Dramaturgin Viola Köster im neuen Café Z. Das 190 Quadratmeter große Café im Parterre des Wallzentrums wird nicht nur Dreh- und Angelpunkt für das Projekt, es ist auch das Büro von Judith Schäfer und ihrer Assistentin Laureen Kasper. Beide steuern, entwickeln und begleiten die Aktionen im Wallzentrum. Start ist am 27. November, um 16 Uhr mit der Foto-Ausstellung „Ureinwohner*innen“. Der renommierte Fotograf Frank Schemmann hat 26 Bewohnerinnen und Bewohner des Wallzentrums porträtiert.

Köche aus der Region bereiten Essen zu

Ab Dezember engagiert sich der SCI:Moers, der zusammen mit der Hochschule Niederrhein Gründungspartner des Projektes ist. „Köche aus der Region bereiten im Café Z Mahlzeiten zu und bieten sie den Gästen an“, sagt Judith Schäfer, die bisher am Lehrstuhl für Theaterwissenschaften der Ruhruni Bochum gearbeitet hat. Im April 2020 inszenieren Kim Willems und Meret Kiderlen) dann „Nischen – Eine begehbare Stadtrauminszenierung“ im Wallzentrum, im Herbst folgt Kafkas „Der Prozess“.

Vor fast zwei Jahren hatte Schlosstheater-Intendant Ulrich Greb seine Ring-Inszenierung im Wallzentrum eingerichtet. „Wir sind damals sehr offen empfangen worden und haben gesehen: Dieses Gebäude hat Potenzial“, sagt Greb.

Das Café Z soll der ideale Ort zum Austausch werden

Mit dieser Erfahrung als Grundlage hat sich das Schlosstheater um Förderung für das Projekt Wallzentrum 2025 bemüht – mit Erfolg. Über 700.000 Euro gibt es aus dem Kulturministerium NRW für die kommenden drei Jahre. „Über allem steht, dass die Menschen sich austauschen, das Café Z ist der ideale Ort dafür“, wirbt Greb für seine Idee.

Ideen hat auch die Hochschule Niederrhein, was alles mit dem Wallzentrum angestellt werden könnte. „Wir werden das Gebäude verändern, innen und außen“, orakelt Projektleiterin Schäfer. Verhüllt werden soll es aber nicht – das gab es ja schon woanders.

Schlosstheater-Dramaturgin Viola Köster begreift das Projekt so: „Das Wallzentrum wird zum Labor, Vorschläge für Aktionen von Bürgerinnen und Bürgern sind herzlich willkommen.“

Geöffnet hat das Café Z dienstags von 11 – 15 Uhr und donnerstags, 14 – 18 Uhr. In Kürze gibt es die Facebookseite www.facebook.com//daswmoers; E-Mail: dasw@schlosstheater-moers.de; Briefkasten auf der Terrasse am Café Z im Wallzentrum.

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