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Unesco-Schule in Kamp-Lintfort eröffnet ein eigenes FabLab

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Sabine Kliemann (Unesco-Schule), Peter Kisters (Hochschule Rhein-Waal) und Bürgermeister Christoph Landscheidt bei der Eröffnung des School FabLabs.  

Sabine Kliemann (Unesco-Schule), Peter Kisters (Hochschule Rhein-Waal) und Bürgermeister Christoph Landscheidt bei der Eröffnung des School FabLabs.  

Foto: Unesco-Schule

Kamp-Lintfort.  Wenn es um neue digitale Fertigungstechnik geht, ist die Unesco-Schule in Kamp-Lintfort ganz weit vorn – dank eines eigenen FabLabs.

Die Unesco-Schule in Kamp-Lintfort hat als erste allgemeinbildende Schule jetzt ein School FabLab eröffnet. Mit dem von Schule, Hochschule und Schulamt für den Kreis Wesel unterzeichneten „Letter of Intent“ ist die Unesco-Schule nun „Teil eines internationalen Netzwerkes offener Werkstätten für digitale Fertigung“.

Bei der feierlichen Eröffnung betonte Sabine Kliemann als Vertreterin der Schulleitung, dass die Unesco-Schule mit ihrem Angebot des Technik-Unterrichts von Jahrgangsstufe 5 bis zur Jahrgangsstufe 13 eine Besonderheit in der nordrhein-westfälischen Schullandschaft darstellt: „Durch die AG und den regulären Technik-Unterricht richten Schülerinnen und Schüler ihren Blick auf zukunftsorientierte Berufsfelder, lernen durch Projektarbeit, in Teams zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und so Probleme zu lösen“, so Kliemann, die auch das Engagement ihrer beteiligten Kollegen, Gerhard Mattissen und Huot Jansen, besonders hervorhob.

In Zusammenarbeit von Gerhard Mattissen und Marc Kohlen von der Hochschule Rhein-Waal entstand bereits vor vier Jahren die AG Digitale Manufaktur, in der Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 an den Umgang mit digitaler Technik herangeführt werden.

Dank der Unterstützung durch das zdi-Kamp-Lintfort, die Stiftung der Sparkasse Duisburg, die Stadtwerke Kamp-Lintfort und den Fördervereins der Unesco-Schule wird es nun allen Unesco-Schülern ermöglicht, die Nutzung digitaler Fertigungstechniken im Unterricht kennenlernen zu können.

Kamp-Lintforts Bürgermeister Christoph Landscheidt hob hervor, dass die Zusammenarbeit von Hochschule und Unesco-Schule entscheidend sei, wenn sich die Stadt Kamp-Lintfort in ihrem Logo als Hochschulstadt bezeichne: „Ich hoffe, dass viele Schülerinnen und Schüler die gebotenen Möglichkeiten nutzen“, so Landscheidt. Auch Professor Dr. Peter Kisters von der Hochschule Rhein-Waal betonte, wie wesentlich ihm der Brückenschlag zwischen Hochschule und Schule sei: „Dabei gibt es nicht nur einen Transfer von der Hochschule in Richtung Schule, sondern auch zurück.“

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