Mehr als 150 neu gepflanzte Bäumchen säumen den Alleenradweg auf der früheren Bahntrasse von Xanten in Richtung Marienbaum. Doch wie lange noch?, fragen sich Volker Steck und Johan Mooij vom Bund für Umwelt- und Naturschutz. Denn an vielen Stellen haben Landwirte das Erdreich bis nahe an die noch dünnen Stämmchen umgepflügt. „So kann das Wurzelwerk beschädigt werden, und die Bäume finden, wenn sie größer sind, auf Dauer keinen Halt mehr. Sie gehen kaputt“, sagt Steck besorgt. Außerdem gehe dadurch wertvoller Boden verloren, auf dem eigentlich Blumen Insekten anlocken sollten. Allein entlang dieses Radwegs seien für diesen Zweck mehrere Hektar zweckentfremdet, so die Kritik. Und das auf Grund und Boden, der Eigentum der Stadt und eine Ausgleichsfläche für Baumfällungen an anderen Stellen sei.

Grünfläche rechts und links des Weges gehört zum Alleenradweg

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