NRZ-Aktion beim Volkslauf

60 Heimatläufer in Schermbeck kaum zu bremsen

In ihren schwarzen Shirts gut wiederzuerkennen – die NRZ-Heimatläufer: Hier ein Damen-Trio kurz nach dem Start beim Hauptlauf über die zehn Kilometer

Foto: Markus Joosten

In ihren schwarzen Shirts gut wiederzuerkennen – die NRZ-Heimatläufer: Hier ein Damen-Trio kurz nach dem Start beim Hauptlauf über die zehn Kilometer Foto: Markus Joosten

Schermbeck.   Für manche der NRZ-Starter war der Lauf eine Premiere, andere wie Helmut Buteweg (70) sind nicht zu stoppen und laufen gleich zwei Strecken.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In einem waren sich die Heimatläufer einig: Es war eine tolle Strecke und eine richtig gut organisierte Veranstaltung.

Die 60 NRZ-Starter gingen zwar mit völlig unterschiedlichen Ambitionen ins Rennen – Spaß hatten sie aber durch die Reihe.

Das lag sicher auch daran, dass das Wetter beim gestrigen Volkslauf in Schermbeck besser als angekündigt war und der Regen erst nach der Siegerehrung einsetzte.

Seinen allerersten Lauf überhaupt meisterte gestern Rainer Fobbe aus Wesel.

Der 56-Jährige läuft zwar schon seit einiger Zeit mit seinem Freund Patrick von Berswordt-Wallrabe meist ganz locker im Wald am Schwarzen Wasser in Wesel. „Dann habe ich von der Heimatläufer-Aktion in der NRZ gelesen und gedacht: Das ist doch genau das Ideale für uns.“

Kurz entschlossen wurde er Heimatläufer und bereut dies kein bisschen – im Gegenteil: „Wir haben uns das Motto ,Runter von der Couch’ gesetzt.“

Erschöpft, aber zugleich stolz bilanziert er nach seinem ersten 5000-Meter-Wettkampf: „Einfach nur toll! Die Leute am Rand spornen so richtig an und tragen einen ja fast ins Ziel.“

Die Zeit sei ihm erstmal völlig egal gewesen, erklärt der 56-Jährige: „Mir war wichtiger, die Landschaft zu genießen und unterwegs mit meinem Kumpel zu quatschen.“

Christina Rettinghaus: „Jeden Lauf 1 Minute schneller“

Sportlich wesentlich ambitionierter ging Heimatläuferin Christina Rettinghaus aus Voerde das gestrige 10 000-Meter-Rennen an.

Die 55-Jährige aus Voerde war auch schon bei den Läufen in Kleve, Moers sowie Sonsbeck mit von der Partie und steigerte sich kontinuierlich: „In bin jedesmal eine Minute schneller geworden: Erst 49, dann 48 und zuletzt 47 Minuten“, berichtet die durchtrainierte Läuferin noch vor der Siegerehrung, bei der sie ganz oben auf dem Treppchen landete: Denn ihre gestrige 47er-Zeit bedeutete den Sieg in ihrer Altersklasse.

Joachim Eidens (65) aus Kamp-Lintfort fand den Schermbecker Lauf ebenfalls „phantastisch, auch dank der netten Betreuung durch die NRZ.“ Der Heimatläufer hat sich fest vorgenommen, bei jedem der neun Läufe mitzumachen.

Und dann gibt es sogar so „Lauf-Verrückte“ wie die beiden Heimatläufer Andre Winnen und Helmut Buteweg (70), die gleich fünf und zusätzlich auch noch zehn Kilometer rannten – und dies richtig schnell.

Letzterer weiß um seinen Lauftick: „Je oller, je doller“, sagt der Hamminkelner lachend. In seiner Altersklasse holte er übrigens die Plätze eins und zwei...

>>>: LOB FÜR YOGA-SEMINAR ZUR VORBEREITUNG:

Am Muttertag liefen auch mehrere Töchter mit ihren Müttern – unter anderem Claudia Brück (49) mit Barbara Schmitz (69). Beide Heimatläuferinnen genossen die „schöne Atmos­phäre“.

Ein besonderes Lob hatte Schmitz für das von der NRZ organisierte Yoga-Seminar zur Laufvorbereitung: „Einfach klasse!“

Viele weitere Bilder vom Schermbecker Volkslauf gibt es hier.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik