Was, wenn abends oder nachts gesundheitliche Probleme auftauchen, solche die nicht in die Zuständigkeit des Rettungsdienstes sondern in die des Hausarztes fallen? In Moers und derzeit noch in Rheinberg gibt es eine Notdienstpraxis, zu der man fährt. Letztere schließt Ende des Jahres, weil sie nicht an ein Krankenhaus angebunden ist.
Oder Patienten rufen, wie im übrigen Kreis Wesel üblich, den hausärztlichen Notdienst unter 116 117 und erfragen den diensthabenden Arzt. Das ist die Theorie. In der Praxis, kritisiert die Grüne Kreistagsfraktion, funktioniert das System nicht. Die Grünen fordern ein flächendeckendes Netz von Notdienstpraxen – genau das ist auch in Planung. Allerdings unterscheidet sich das Verständnis von „flächendeckend“ bei Grünen und Kassenärztlicher Vereinigung deutlich.


