Bislicher kritisieren den Nabu

Wesel.   Der Heimat- und Bürgerverein Bislich kritisiert den Nabu Kranenburg als Planer und Bauherr für die Baumaßnahme an der Nebenrinne Bislich (wir berichteten).

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Der Heimat- und Bürgerverein Bislich kritisiert den Nabu Kranenburg als Planer und Bauherr für die Baumaßnahme an der Nebenrinne Bislich (wir berichteten).

„Ursprünglich war ja wohl geplant, eine durchströmte Rinne auf kiesigem Untergrund herzustellen. Den Planern war bekannt, dass die ausgekiesten Flächen der Nebenrinne bis auf einige Seen/Tümpel mit Feinsanden verfüllt worden sind“, schreibt der Verein. Zu einer Planung gehöre es auch, dass man sich die Grundstücke, die zu Planung benötigt werden, durch Verträge sichert. Das gesteckte Ziel sei durch mangelnde Grundstückssicherung erst gar nicht erreichbar gewesen. Der beschriebene Lebensraum als Laichhabitat für Fische des Rheins könne nie erreicht werden, da hier keine lockeren, kiesigen Untergründe mehr vorhanden seien, monieren die Bislicher. Sie prognostizieren: Den Gewässern, wie sie heute vorhanden sind, wird es nach der Baumaßnahme immer noch an einer Durchströmung mangeln. Wie alle Stillgewässer neigen diese, im Laufe der Jahre, zur Verschlammung des Untergrundes. Die Zielsetzung, Lebensräume für Fische zu schaffen, die zum Laichen einen lockeren kiesigen Untergrund benötigen, könne nicht erreicht werden. Dass ein Gewässer immer ein wertvoller Lebensraum für viele Arten sein kann, sei unbestritten, aber eben nicht für Zielarten, die zum Laichen kiesige Untergründe benötigen. Dies stelle die Maßnahme und der Einsatz der aufgewendeten Mittel in Frage.

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