Kurioser Feuerwehreinsatz

Funker aus Kolumbien „rettet“ Rollifahrer aus Dingden

Der Löschzug Dingden wurde überrascht, auf welche Weise der hilflose Rollstuhlfahrer seinen Notruf abgesetzt hatte.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Hamminkeln

Der Löschzug Dingden wurde überrascht, auf welche Weise der hilflose Rollstuhlfahrer seinen Notruf abgesetzt hatte. Foto: Freiwillige Feuerwehr Hamminkeln

Hamminkeln.   Hamminkeln liegt am Niederrhein. Das weiß auch ein Funker aus Kolumbien, der gestern einem in Not geratenen „Rollifahrer“ aus Dingden half.

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Der Löschzug Dingden der Freiwilligen Feuerwehr Hamminkeln wurde gestern um 15.03 Uhr zu einer hilflosen Person in der Klausenhofstraße gerufen. Das Faszinierende für die Retter war, wie der ältere Herr den Notruf abgesetzt hatte. Der Rollstuhlfahrer ist ein leidenschaftlicher Amateur-Funker und saß mit Freunden aus aller Welt in der sogenannten „Mittagsrunde“, ähnlich einer Freisprecheinrichtung im Auto.

Das war Glück. Denn als der Herr in Not kam und sich nicht selber befreien konnte, rief er laut um Hilfe. Dieses bekam ein Kollege in Kolumbien mit, der alarmierte einen Funker in Hamburg, der, nachdem er über das „Rufzeichen“ die Adresse des Hilfesuchenden heraus gefunden hatte, die Leitstelle Wesel informierte. Ein Funker in New York, der das Drama am Niederrhein auch verfolgte, versuchte über Telefon den Bruder des Verunglückten zu erreichen – dessen Hilfe war aber nicht mehr nötig. Nach 20 Minuten rückte der Löschzug wieder ein.

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