Freizeit

Schermbecker Hobbybahner: Feldbahnfreunde testen ihre Loks

Vorsitzender Michael Nienhaus (links) und sein Vize-Michael Gorris an den Loks während der Probefahrt.

Vorsitzender Michael Nienhaus (links) und sein Vize-Michael Gorris an den Loks während der Probefahrt.

Foto: fb / PR

Schermbeck.  Erste Testfahrten auf der historische Schmalspurbahn in Gahlen konnten jetzt durchgeführt werden – wie auch weitere Instandsetzungen der Strecke.

Auf dem Gelände der Feldbahnfreunde in Gahlen im Aap zwischen der Lippe und dem Kanal erwacht das Vereinsleben allmählich aus dem Winterschlaf.

Vor wenigen Tagen konnten die Hobbyeisenbahner bei schönem Wetter zumindest schonmal für Testfahrten wieder Fahrzeuge auf die Schienen schicken: Eine für die Historische Feldbahn Hofgut Serrig (bei Saarburg) aufgearbeitete Lokomotive wurde zusammen mit der vereinseigenen Diema DS 28 gestartet.

Schon im März wurde die für die restaurierte Lok einer ersten Probefahrt unterzogen, nachdem die Diema tags zuvor von der Werkstatt zur Strecke transportiert wurde.

In den Wochen davor ließen die Corona-Einschränkungen und auch die nass-kalten Witterungsverhältnisse allerdings kaum Aktivitäten zu.

Besuch aus Freiburg

Um so erfreuter waren die Hobbyeisenbahner über den Besuch eines Vereinsmitgliedes aus Freiburg, vom dem sie im vorigen Jahr eine komplette Feldbahnsammlung übernehmen konnten.

Der Gast konnte mit der Diema-Lokomotive DL 6 aus dem Baujahr 1957, die ehemals für die Krautfabrik in Meckenheim im Einsatz war, ein paar Runden drehen.

Zu Jahresbeginn hatten die Hobbyeisenbahner nicht nur mit Einschränkungen durch die Pandemie zu kämpfen: Nachdem Corona-bedingt die Restarbeiten an der Serrig-Lok nur in Einzelarbeit weitergeführt werden konnten, hatte heftiger Schneefall zwischenzeitlich alle Tätigkeiten zum Stocken gebracht.

Holzschwellen durch Metallschwellen ersetzt

Doch ab Mai konnten die Gahlener Feldbahnfreunde bei besserem Wetter wieder richtig fleißig werkeln: Unter anderem ersetzten sie bei der Weiche vor der Bahnmeisterei mit ihrem Abzweig in den Lokschuppen marode Holzschwellen durch Metallschwellen.

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