Rückruf bei Rewe: Die Supermarktkette hat ihre Kunden aufgefordert, die „ja!“ Beerenmischung, die auch bei Hit und Nahkauf verkauft wurde, nicht zu verzehren. Der Grund: Bei einer Probe wurden Hepatitis-A-Viren nachgewiesen. Betroffen sind 750-Gramm-Packungen mit der Chargennummer L 26085 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.03.2028.
Hepatitis-A-Viren: Rückruf der „ja!“ Beerenmischung
Die Tiefkühlbeeren stammen vom Großhändler Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U. Nach Informationen von „Bild“ wurden die betroffenen Chargen in den meisten Filialen bei Rewe, Hit und Nahkauf bereits am 7. Juli 2026 aus dem Verkauf genommen. Die betroffene „ja!“ Beerenmischung wurde in Baden Württemberg, Berlin, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland vertrieben.
Verbraucher haben die Möglichkeit, betroffene Verpackungen ohne Kassenbon in einer Filiale abzugeben. Die Kosten werden voll erstattet.
Auch interessant
Hepatitis A mit grippeähnlichen Symptomen
Bei einer Infektion mit Hepatitis A vergehen in der Regel zwei bis sechs Wochen, bis sich erste Beschwerden zeigen. Die Erkrankung verläuft unbehandelt meist in zwei Phasen. Zunächst treten häufig allgemeines Unwohlsein, starke Müdigkeit, Kopfschmerzen, leichtes Fieber sowie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder Druckschmerzen im Oberbauch auf. Die ersten Anzeichen werden deshalb nicht selten mit einer Grippe verwechselt.
Im weiteren Verlauf entwickelt sich vor allem bei Erwachsenen die für Hepatitis A typische Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes. Gleichzeitig kann sich der Urin dunkelbraun verfärben. Wer die betroffene Beerenmischung verzehrt hat und entsprechende Symptome bemerkt, sollte umgehend ärztlichen Rat einholen. Selbst nach einer Infektion kann eine Impfung das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs verringern. Da Hepatitis A ansteckend ist, sollten Betroffene zudem besonders vorsichtig sein, um andere Menschen nicht zu infizieren.



