Nach mehr als zwölf Jahren an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg wird die geschäftsführende Direktorin Alexandra Stampler-Brown ihren Vertrag nicht verlängern und die Deutsche Oper am Rhein mit Ablauf der Spielzeit 2026/27, somit Ende Juli 2027, verlassen. Das gab das Haus nun bekannt. Von Sommer 2014 bis Frühjahr 2025 war Stampler-Brown als geschäftsführende Direktorin Teil der Doppelspitze der als gGmbH organisierten Theatergemeinschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg; seit dem Ausscheiden von Generalintendant Christoph Meyer zum 30. März 2025 ist sie als alleinige Geschäftsführerin tätig.
„Nach dreizehn sehr erfüllenden und aufregenden Spielzeiten habe ich mich dennoch entschieden, mich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Für das in mich gesetzte Vertrauen, den Zusammenhalt und die vielen besonderen Momente bin ich sehr dankbar“, äußert Stampler-Brown, deren Amtszeit von einigen tiefgreifenden Veränderungen geprägt war. Wenige Wochen nach ihrem Amtsantritt fand der Spatenstich zum Neubau des Balletthauses statt; in den Folgejahren standen die Projektierung eines neuen Hochregallagers, der Sanierungsbedarf beider Spielstätten sowie die Arbeit am mittlerweile auf Eis gelegten Neubauprojekt „Opernhaus der Zukunft“ in Düsseldorf auf der Agenda.
Alexandra Stampler-Brown: Die Oberbürgermeister würdigen ihre Arbeit
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Zu ihrem Abschied äußerten sich die Oberbürgermeister der betroffenen Städte. So betont Duisburgs OB Sören Link: „Alexandra Stampler-Brown hat diese besondere Theatergemeinschaft mit großem Engagement und Weitblick begleitet. Ihre kaufmännische und juristische Erfahrung, ihr musikalischer Background und ihr Einsatz für die Menschen und die künstlerische Arbeit im Haus haben die Deutsche Oper am Rhein nachhaltig gestärkt.“ Links Düsseldorfer Pendant Dr. Stephan Keller äußert: „Alexandra Stampler-Brown hat die Deutsche Oper am Rhein über viele Jahre mit großer Verlässlichkeit und hoher fachlicher Kompetenz geprägt. Sie hat das Haus auf solidem wirtschaftlichem Fundament durch außergewöhnlich anspruchsvolle Herausforderungen geführt und wichtige Entwicklungen auf unterschiedlichen Ebenen vorangebracht.“
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Die Oper verkündet darüber hinaus, dass die Position „in Kürze“ ausgeschrieben wird. Der Auswahlprozess seitens der Gesellschafter soll „schnellstmöglich gestartet werden“. Für die kommenden Jahre ist Stampler-Brown bezüglich der Oper nicht bange: „Ich freue mich sehr, dass die neue Generalintendantin Ina Karr die Zukunft der Deutschen Oper am Rhein gestalten wird. Unsere intensive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr habe ich als ausgesprochen vertrauensvoll und bereichernd erlebt. Ihre künstlerischen Vorstellungen und die Impulse, mit denen sie das Haus weiterentwickeln und neue Zugänge zur Oper und zum Ballett eröffnen möchte, überzeugen mich sehr. Diesen Aufbruch unterstütze ich weiterhin und freue mich darauf, die kommenden Monate gemeinsam mit ihr und ihrem Team zu gestalten.“




