Wie stehen die CDU Dinslaken und ihr Bürgermeisterkandidat Dominik Bulinksi zur Abstimmung der Bundes-CDU mit der AfD? Wie würde sich die CDU im Rat der Stadt Dinslaken verhalten, wenn ein Antrag nur dank der Stimmen der AfD eine Mehrheit hätte? Diese Fragen hat die Partei Die Partei - und ebenso die NRZ - an CDU und Dominik Bulinski gerichtet. Eine Antwort gab es in beiden Fällen nicht. Die Partei, die eine Frist zur Beantwortung gesetzt und diese noch einmal verschoben hat, findet das „erschreckend“. Sie macht sich „Sorgen ob der künftigen Zusammenarbeit der Ratsparteien.“
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Dass die CDU Dinslaken sich „als selbsternannte Vertreterin der Mitte vollkommen in Schweigen hüllt, sollte den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zu denken geben“, findet die Partei. Sie vermutet, dass es Uneinigkeit innerhalb der CDU zu den angesprochenen Themen gibt. „Ist es so schwer, sich für demokratische Werte zu positionieren und sich von demokratiefeindlichen Strömungen zu distanzieren?“, fragt die Partei. Dann allerdings habe die CDU Dinslaken „ein tiefgreifendes und strukturelles Problem“.
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Auch Dominik Bulinski sollte, sollte er die Wahl im September gewinnen, als Bürgermeister „ein klares Profil haben und sich auch in vermeintlich unbequemen Situationen souverän bewegen können“, findet die Partei. „Scheuklappen auf und Aussitzen“ löse in Dinslaken „traditionell keine Probleme. Das sehen wir nur zu gut mit Blick auf die Haushaltssicherung und die dafür Mitverantwortlichen in seiner politischen Heimat.“


