„Dinge, die in Dinslaken einfach Sinn ergeben“. Unter diesem Titel hat die Redaktion kürzlich ein Video auf den sozialen Plattformen der NRZ Dinslaken veröffentlicht, welches sich humorvoll mit Eigenheiten bzw. Licht- und Schattenseiten der Stadt beschäftigt.
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Ob die Bohlenpassage, die hier und da die Bürgerinnen und Bürger in Schrecken versetzt, weil das Dach mal wieder undicht ist oder das ewige Warten am Bahnhof, weil der Zug mal wieder zu spät kommt: Das Video nimmt auf lustige Weise genau die Themen auf, über die in Dinslaken gerne mal geschmunzelt oder aber auch gemeckert wird. Die Reaktionen auf Facebook und Instagram waren enorm: Viele Kommentare, teilweise tausende Likes und geteilte Erinnerungen zeigen, wie sehr das Video den Nerv der Menschen getroffen hat. Von „Ich liebe unsere Stadt mit allen Macken! Was ist schon perfekt? Und perfekt ist sowieso langweilig“, wie eine Nutzerin auf Facebook schreibt, bis „Dinslaken, ein Ort, der so abschreckend wirkt, dass selbst der Tod nicht dort begraben werden möchte“ war alles dabei.
Die positiven Kommentare der Dinslakener überwiegen
Schaut man sich die Kommentare an, so lässt sich feststellen, dass der größere Teil zufrieden mit der Stadt ist. So schreibt eine Nutzerin auf Instagram: „Dinslaken ist eine wunderschöne Stadt mit vielen netten, offenen Menschen.“ Zu diesem Kommentar gesellen sich viele weitere dieser Art, so wird Dinslaken zum Beispiel für seine Vielfalt an Cafés beziehungsweise Restaurants und allgemein für das kulturelle Angebot wie zum Beispiel das Fantastival gelobt.

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Eine Nutzerin auf Instagram schreibt: „Die Altstadt entwickelt sich zur Gourmet-Stadt. Tolle Cafés, gute Restaurants, echte Kneipenkultur und der Ententeich mit angrenzender Kutscherstube. Nicht zu vergessen, Fantastival und Sommerkultur im Burgtheater. Der Feierabendmarkt hat sich ebenfalls etabliert.“ Auch Menschen, die nicht in der Stadt leben, sondern nur arbeiten, loben Dinslaken: „Ich betrachte das mal als Außenstehender aus einer anderen Stadt, der in Dinslaken arbeitet. Im Vergleich zu vielen Städten in der Nähe, kann man sich in Dinslaken noch wirklich wohl fühlen. Die Leute unternehmen viel, sind wirklich nett, gute Restaurants, eine schöne Innenstadt und ein richtig guter Vibe. Man sollte nicht immer alles zu kritisch sehen von seiner eigenen Stadt, mag‘s wirklich sehr bei euch.“
Dinslakener üben auch Kritik an der Stadt
Damit reagiert der Nutzer auf Instagram vermutlich auch auf eine Reihe negativer Kommentare. So beschwert sich eine Bürgerin, dass Dinslaken als Stadt zwar Potenzial habe, aber die Verbesserungsvorschläge der Bürgerinnen und Bürger nur unzureichend umgesetzt werden. Welche Vorschläge das konkret sind, lässt die Nutzerin auf Instagram offen. Kein gutes Haar an der Stadt lässt eine weitere Person bei Instagram: „Dinslaken, ein Ort, der so abschreckend wirkt, dass selbst der Tod nicht dort begraben werden möchte. Die Stadt ist geprägt von einer Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit und des Verfalls. Müll, Kriminalität und soziale Probleme machen Dinslaken zu einem Ort, den man besser meidet.“ Mit zwölf Likes erhält dieser Kommentar auch Zustimmung.
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Am Ende zeigt sich: Die Menschen in Dinslaken haben Humor – auch wenn es um die eigenen kleinen und großen Stadtprobleme geht. Zwischen liebevoller Kritik und einer Prise Lokalpatriotismus gibt es auch Menschen, die ihren Unmut äußern und auf Probleme hinweisen. Oder, wie es ein Nutzer treffend formuliert: „Ein Dinslakener ist nur ein echter Dinslakener, wenn er nörgeln kann!“ – mit einem Augenzwinkern, versteht sich.





