„Eine Abkühlung“ wünschte sich eine Nutzerin in der Facebook-Gruppe „Voerde aktuell V 2.0“, aber „bitte nicht so heftig“, kommentierte sie weiter. Ihr Wunsch erfüllte sich: Das angekündigte Unwetter nach der großen Hitze ist – zumindest aus polizeilicher Sicht – „glimpflich verlaufen“, erklärt Kreispolizeisprecher Björn Haubrok. Im gesamten Kreis Wesel habe es 31 witterungsbedingte Einsätze gegeben. In den meisten Fällen hätte die Polizei lediglich Gefahrenstellen sichern müssen.
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Wie am Turnerweg in Voerde: Dort war die Polizei am Mittwoch, 2. Juli, 17 Uhr, ebenfalls im Einsatz. Ein Baustellenschild sei hier durch den Wind umgeweht worden. „Das große Chaos ist ausgeblieben“, erklärt auch Patrick Marhofen von der Voerder Feuerwehr. Für Dinslaken und Hünxe verzeichnete die Polizei übrigens keine Einsätze.
Feuerwehr Dinslaken verzeichnete keine witterungsbedingten Einsätze
Das bestätigt auch David Marten von der Feuerwehr Dinslaken. „Wir waren super gut vorbereitet. Glücklicherweise ist aber nichts passiert“, erklärt er auf Nachfrage der NRZ. Immer wieder hätten er und seine Kameraden das Regenradar gecheckt, schließlich „ändert sich das Wetter oft sehr dynamisch“. Dabei hätten die Einsatzkräfte bereits gesehen, dass die Unwetterfront östlich an Dinslaken vorbeiziehe. Über Funk habe er jedoch mitbekommen, dass die Kollegen in Oberhausen, Wesel und Moers mehrere witterungsbedingte Einsätze verzeichneten.
Auch die Feuerwehr in Hünxe spricht in einer Mitteilung an die Redaktion von einem ruhigen Einsatzgeschehen. Die Einheit Hünxe wurde, ebenfalls am Mittwochnachmittag, um 14.38 Uhr, mit dem Einsatzstichwort „Hindernis“ zur Straße Zum Aansberg alarmiert. An der Einsatzstelle war ein Ast aus einem Baum gebrochen und blockierte die Straße. Da dieser nur einen geringen Durchmesser hatte, konnte er von den Einsatzkräften ohne technisches Gerät von der Straße geräumt werden. Der Einsatz sei nach ca. 25 Minuten beendet gewesen.



