Als „Platzhalter“ ohne wirkliches Interesse an der Stadt Dinslaken und ohne eigene Ideen und Vorschläge hat Ali Acabuga, Sprecher der Aktiven Wählergemeinschaft (AWG) Dinslaken die Kandidatinnen und Kandidaten bezeichnet, fehlende Inhalte und Plakate der AfD Dinslaken kritisiert - und vor allem junge Menschen dazu aufgerufen, bei der Kommunalwahl keine Stimme aus Protest abzugeben. Nun reagiert die AfD in einer Stellungnahme.

AfD tritt erstmals in Dinslaken zur Kommunalwahl an

Die AfD, die erstmals in Dinslaken zu einer Kommunalwahl antritt, spricht von „seltsamen und nicht nachvollziehbaren Aussagen“, Ali Acabuga stelle „Behauptungen auf, die falsch sind“. Darauf wolle man aber nicht eingehen, sondern statt dessen die Fragen, die der AWG-Sprecher öffentlich an die AfD gerichtet hat, beantworten, heißt es in der Mitteilung. „Wie stehen Sie zu Fremdenfeindlichkeit? Wie zur Verfassung? Welche Lösungen haben Sie für unsere verschuldete Kommune?“ Das wollte Acabuga wissen. Und so antwortet die AfD Dinslaken:

Das sind die Antworten der AfD Dinslaken

„Jeder Mensch der aus Not aus seiner Heimat flieht ist bei uns willkommen, soll hier unsere Unterstützung erhalten und alle Hilfe bekommen um ein sicheres Leben führen zu können“, so erklärt die AfD Dinslaken ihre Haltung zum Thema Fremdenfeindlichkeit und ergänzt: „Wir lehnen jegliche Form von Fremdenfeindlichkeit ab aber wir werden auch jeglichem Missbrauch unserer Sozialsysteme entgegen treten.“

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„Das Grundgesetz ist die Basis unseres Lebens in Deutschland, es ist die Garantie dass die Menschen in unserem Land auf der Grundlage dieser Verfassung in Freiheit und Selbstbestimmung leben können. Wir stehen ohne Einschränkung zu unserer Verfassung und verteidigen alle Angriffe gegen diese Verfassung mit allen Mitteln die uns zur Verfügung stehen“, heißt es zur Frage nach dem Grundgesetz.

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Zu verschuldeten Kommunen allgemein will die AfD nichts sagen, „da haben wir in Dinslaken keinen Einfluss drauf“. Es gehe „um Dinslaken und da gibt es zwei konkrete Blöcke“, so die AfD: Die Stadtverwaltung sei „personell deutlich zu groß, hier gilt es die Struktur der Verwaltung zu verändern.“ Die AfD schlägt vor, die Stadt solle „nicht wieder ein ‚Gutachten in Auftrag geben‘“ sondern „einen runden Tisch mit betroffenen Menschen aus der Stadt einrichten und Ideen sammeln um ein Konzept entwickeln zu können.“

Hier gibt es Infos zur Kommunalwahl in Dinslaken

Informationen zur Kommunalwahl in Dinslaken gibt es auf einer eigenen Seite der NRZ Dinslaken.

Informationen zu allen Kandidaten und Kandidatinnen, die in Dinslaken bei der Kommunalwahl 2025 antreten, gibt es hier.

Außerdem müssten Ausgaben und Einnahmen dargestellt und daraus „ein Paket“ geschnürt werden: „Was müssen wir ausgeben, was ist nicht zwingend notwendig.“

Diese Worte richtet die AfD Dinslaken an Ali Acabuga

An Ali Acabuga persönlich richtet die AfD diese Worte: „Lieber erstmal sich schlau machen und dann was sagen.“