Im Eiltempo hat die Stadt Dinslaken einen Ergänzungsbau für die Klaraschule erstellt. Im Januar 2025 fiel nach vielen Diskussionen erst der dafür notwendige Beschluss im Stadtrat, die Genehmigung des Kreises Wesel folgte im März – und im Juli wurden die vorgefertigten Module für den Anbau angeliefert. Nun gibt es zwar eine kleine Verzögerung – aber Ende September sollen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Bruch ihr neues Gebäude voraussichtlich beziehen können.
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Der Anbau wurde nötig, weil es im Bereich Bruch und Lohberg deutlich mehr Schülerinnen und Schüler als Grundschulplätze gibt. Eigentlich sollte schon im Frühjahr 2025 ein Baubeschluss fallen. Damals standen noch Investitionskosten von vier Millionen Euro im Raum. Zu teuer – fanden damals CDU, SPD und UBV. Zwar reicht die Gesamtzahl der Grundschulplätze im Stadtgebiet aus – aber die Kinder mit dem Bus quer durchs Stadtgebiet zu anderen Schulen zu fahren, war dann am Ende doch keine Option für die Politik. Zumal die stadteigene Baugesellschaft ProZent GmbH durch die nun umgesetzte modulare Bauweise auch einen großen Teil der Kosten einsparen konnte. Insgesamt kostet der Anbau nun 1,85 Millionen Euro.
Der Neubau der Klaraschule in Dinslaken entwickelt sich weiterhin zügig, auch wenn es zu einer leichten Terminverschiebung bei der Inbetriebnahme kommt.
Stadt Dinslaken
„Der Neubau der Klaraschule in Dinslaken entwickelt sich weiterhin zügig, auch wenn es zu einer leichten Terminverschiebung bei der Inbetriebnahme kommt“, erklärt nun die Stadt Dinslaken. Gemeinsam mit der Schule hätten Stadt und ProZent aber bereits eine Lösung gefunden. Der Unterricht im neuen Modulbau werde voraussichtlich ab der 39. Kalenderwoche – also ab 22. September – möglich sein. Dann ist zwar das Gebäude noch nicht in Gänze fertiggestellt, aber nach aktuellem Stand bereits bezugsfertig.
Daran wird noch gearbeitet

„Zu diesem Zeitpunkt müssen die Sanitär- und WC-Anlagen noch fertiggestellt werden“, so die Stadtverwaltung. Für den Übergangszeitraum können die Schülerinnen und Schüler die WC-Anlagen im Hauptgebäude nutzen. Auch der Fassade könnten noch Restarbeiten erforderlich sein, dies sei mit der Schule abgesprochen.

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„Von außen betrachtet wirkt das Gebäude auf den ersten Blick möglicherweise noch unfertig“, erläutert die Stadt. Aufgrund der modularen Bauweise sei der Innenausbau jedoch „deutlich weiter fortgeschritten, als es das äußere Erscheinungsbild vermuten“ lasse: „Innen werden derzeit die letzten technischen Ausstattungen durchgeführt und Ausbauarbeiten werden zeitnah fertiggestellt.“
Nach den Herbstferien soll alles fertig sein
Die vollständige Fertigstellung des Gebäudes einschließlich aller Nassräume und Sanitärbereiche sei für die Herbstferien 2025 vorgesehen. „Grund für die leichte Terminverschiebung sind personelle und terminliche Engpässe bei Nachunternehmern des Modulbauers“, so die Stadt.
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„Nur aufgrund des gewählten Modulbaus kann das Gebäude überhaupt in einem so kurzen Zeitraum realisiert werden“, erklärt die ProZent GmbH. Das neue Gebäude wird zwei Klassenräume mit zwei dazugehörigen Differenzierungsbereichen sowie Sanitärräumen bieten. Der Modulbau stehe dabei „exemplarisch für effizientes und zukunftsorientiertes Bauen im Schulbereich“ und diene als „Modell für künftige Projekte in der Region“.
Dank an Schülerinnen und Schüler und das Kollegium
„Ein besonderer Dank der Stadt und der städtischen ProZent GmbH gilt dabei der Schulgemeinschaft und dem Kollegium“, so die Stadt. Gemeinsam mit der Schule werde alles darangesetzt, Störungen und Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. (aha)




