Mit einer Pressemitteilung hatte die Stadt ihre Lösung für das Parken an der Heistermannstraße bekannt gegeben: Die Anwohner dürfen ihre Autos wieder, wie über Jahrzehnte gewohnt, auf dem Grünstreifen zwischen Straße und Bürgersteig abstellen. Zudem sollen zwei Verkehrsinseln geschaffen werden, um den Verkehr auf der Straße etwas auszubremsen. Die Lösung sorgt für unterschiedliche Reaktionen.
CDU sieht die Lösung positiv
Die CDU Hiesfeld und die Dinslakener CDU-Fraktion begrüßen die Entscheidung der Stadtverwaltung, die Streifen zwischen Gehweg und Fahrbahn entlang der Heistermannstraße wieder offiziell als Parkfläche freizugeben. Damit würde die langjährige Praxis der Anwohnenden dauerhaft rechtssicher gemacht. Zudem begrüßt die CDU auch die geplanten Fahrbahneinengungen, die den Verkehr beruhigen und die Sicherheit insbesondere für Radfahrende und Kinder erhöhen sollen.
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„Wir freuen uns sehr, dass unsere Initiative, die wir gemeinsam mit der SPD in einem Antrag aufgegriffen haben, erfolgreich war und die Verwaltung nun eine tragfähige Lösung gefunden hat“, erklärt Anke Korten, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dinslaken. „Damit ist klar: Die Anwohnenden haben Recht behalten! Die Fläche kann wieder wie früher genutzt werden, und das ohne Unsicherheiten oder Bußgelder.“
Knöllchen stießen auf Unverständnis
„Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns ihr Unverständnis über die Knöllchen geschildert. Wir haben uns eingesetzt, dass diese Regelung überprüft und korrigiert wird. Dass das Parken jetzt dauerhaft erlaubt ist und zugleich die Verkehrssicherheit verbessert wird, ist ein gutes Ergebnis für alle“, betont Thomas Beerwerth, Vorsitzender der CDU Hiesfeld.
Die CDU Hiesfeld sieht die Entscheidung als Beispiel dafür, wie Bürgerhinweise, Ratsarbeit und Verwaltung gemeinsam zu guten Lösungen führen können. „Es zeigt sich, dass wir mit pragmatischen Vorschlägen und klaren Anträgen viel für die Menschen vor Ort erreichen können“, so Wolfgang Kopsa von der CDU Hiesfeld. Kopsa hatte das Thema Heistermannstraße in der Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohnern in der Mai-Sitzung des Rates auf die Tagesordnung gehoben.
Gemischte Reaktionen in sozialen Medien
Ein bisschen gemischt vielen dagegen die Reaktionen auf die Lösung in sozialen Medien aus. Als „Posse“ wurde dort die ganze Geschichte bezeichnet, bei der die Stadt erst Strafzettel ausstellte und dann zurückruderte, nur um jetzt die vorher langjährige Praxis der Anwohner für rechtmäßig zu erklären. Warum man denn dann diesen ganzen Unsinn überhaupt veranstaltet hätte, möchte einer der Nutzer wissen.
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Andere Nutzer loben die Lösung, die man sich jetzt für die Heistermannstraße überlegt hat. Allerdings gibt es auch den Verweis auf andere betroffenen Straßen. Denn nicht nur auf der Heistermannstraße hatte es plötzlich Strafzettel für auf Grünstreifen parkende Fahrzeuge gegeben. Auch an der Marschallstraße, Talstraße, Dorotheenstraße und Blücherstraße gab es ähnliche Probleme. Im Falle der Blücherstraße hatte sogar ein Polizeibeamter gegen ein Knöllchen bei der Stadt Widerspruch eingelegt.






