Halloween rückt immer näher, es sind nur noch wenige Tage bis zum 31. Oktober. Die Nacht des Schreckens nutzen viele Bürgerinnen und Bürger aus Dinslaken, Voerde und Hünxe, um ihre Häuser in einen wahren Gruselschauplatz zu verwandeln. Neben schaurig-schöner Deko wird den Besuchern dabei auch einiges vor Ort geboten – Kinder können sich zudem auf Süßigkeiten freuen. Wir haben uns einmal umgeschaut, welche Gruselspots es in Dinslaken, Voerde und Hünxe alles gibt. Die vorliegende Übersicht erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Hier gibt es in Dinslaken an Halloween überall Gruselhäuser zu sehen
Die Hühnerheide in Dinslaken wird wieder zur Horrorheide: An Halloween lädt Familie Krogoll in ihr Gruselhaus am Holzweg 48. Es gibt schaurige Figuren, echte Erschrecker und verschiedene Themenbereiche. Mit Anbruch der Dunkelheit geht es los. Erwachsene und Kinder sind willkommen.

Markus Heine verwandelt sein Haus an der Dickerstraße 69 wie auch schon die Vorjahre ebenfalls wieder in ein wahres Gruselhaus. Horrorfans können an Halloween bei ihm von 18 bis 21 Uhr vorbeischauen. Teil seiner diesjährigen Dekoration sind Spinnenweben, große Spinnen, Geister, animierte Gruselfiguren oder auch Totenschädel. Besucher können sich außerdem auf ein vernebeltes Grusellabyrinth freuen, das durchquert werden muss, um am Ende Süßigkeiten zu bekommen. Für die schaurige Atmosphäre werden Nebelmaschinen im Einsatz sein. Zehn verkleidete Helfer in schaurigen Kostümen werden zudem für Schreckmomente sorgen.
Neben dem Grusellabyrinth wird es aber auch noch ein Kostümwettbewerb geben, bei dem das aufwändigste und das auffälligste Kostüm prämiert werden. Die Gewinner werden jeweils einen kleinen Preis erhalten.
Und auch in der Grabenstraße werden ein paar Häuser dekoriert sein. „Kleine Gespenster und Monster“ dürfen bei den geschmückten Häusern gerne klingeln, um sich Süßes oder auch Saures abzuholen, wie eine Anwohnerin auf Facebook schreibt.
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Das Jugendzentrum P-Dorf (Baumschulenweg 6) verwandelt sich an Halloween in ein „Krankenhaus der blutigen Messer“ (L‘ôpital des couteaux sanglants). Kinder ab 12 Jahren können am 31. Oktober das Krankenhaus besichtigen, das Personal kennenlernen und Operationen aus nächster Nähe sehen, heißt es in einer Ankündigung des P-Dorfs. Oberarzt und Psychologe Prof. Dr. Witarius wird die Führung begleiten und den Besuchern mit seiner Fachkompetenz zur Seite stehen.

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Natürlich sei dabei alles nur gespielt. Dennoch weist das P-Dorf darauf hin, dass folgende Dinge sichtbar sein werden: Gewalt, Folter, Einsperrung, Strobolicht, Blut, Organe, Wunden, Angst, Zeitdruck, psychische Erkrankungen, Tod und Flucht. Gruppen, bestehend aus maximal fünf Personen können das Krankenhaus der blutigen Messer zu folgenden Startzeiten besuchen: 18 Uhr, 18.45 Uhr, 19.30 Uhr, 20.15 Uhr und 21 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Entweder per Mai an pdorf@dinslaken.de oder per Telefon: 02064/90268
Rund 80 dekorierte Häuser können an Halloween in Voerde-Spellen bestaunt werden
Wie schon in den Vorjahren wird es wieder einiges in Voerde-Spellen zu sehen geben – unter anderem im bereits bekannten Gruseldreieck, das den Zimmermannsweg, den Drechslerweg und den Müssenweg umfasst, oder auch am Mattesohlenweg. Dort dekorieren einige Anwohner wieder ihre Häuser. Einer von ihnen ist Torsten Rühl. „Aber nicht nur im Gruseldreieck und am Mattesohlenweg sind die Häuser geschmückt. Rund 80 Häuser in Spellen sind an Halloween wieder mit dabei und verwandeln ihre Fassaden, Vorgärten und Eingänge in schaurig-schöne Kunstwerke – vom Sportplatz bis hin zur Ortsmitte.“ Eine digitale Karte zeigt die Adressen mit den dekorierten Häusern an, sie ist abrufbar unter: https://maps.app.goo.gl/titY4bFw9UjP5Jkq9?g_st=ac.
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Jedes Jahr würden laut Rühl immer mehr Leute dazu kommen, die sich an der Halloween-Aktion beteiligen würden. „Dadurch werden wir auch immer größer. Alle hängen sich da wahnsinnig rein, um den Besuchern und vor allem den Kindern jedes Jahr aufs neue etwas bieten zu können.“

Ein gemeinsames Konzept gebe es bei der Dekoration nicht, jeder Anwohner könne selbst entscheiden, wie das eigene Haus geschmückt wird. Und was hat Torsten Rühl selbst mit seinem Haus am Zimmermannsweg 7 vor? Allzu viel möchte er noch nicht verraten, doch einen kleinen Einblick gibt er dennoch vorab: „Das Hauptthema bei mir wird dieses Jahr der Día de los Muertos, also der Tag der Toten sein. Es wird viele farbenprächtige Totenkopf-Motive, Kerzen, Blumen und kunstvolle Details geben, die an das mexikanische Fest erinnern, das den Verstorbenen gewidmet ist und für Lebensfreude statt Angst steht.“
Torsten Rühl aus Voerde serviert seinen Gästen Halloween-Burger
Ein Highlight wird dabei auch eine große Vogelscheuche sein, die Stand jetzt bereits um die fünf Meter groß sein wird. Für den Kopf hat er aus Styropor einen Kürbis geschnitzt, der etwa zwei Meter mal 1,50 Meter groß ist. „Da kommen dann ja auch noch ein Hut sowie Arme dran.“ Aber auch einen kleinen Hexenbereich wird es bei Rühls Haus geben, „der wird dann aber mehr im Hintergrund sein“. Zudem richtet der Voerder verschiedene Fotospots ein, wo die Besucher ein Bild als Erinnerung machen können.
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Und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Bei Torsten Rühl wird es wieder einen Foodtrailer geben, an dem es unter anderem Würstchen und Pommes gibt. Der Voerder wird aber auch Halloween-Burger mit einem Kürbis-Bun anbieten, den er von einer Bäckerei beziehen wird. Zudem möchte er wieder Süßigkeitentüten an Kinder verteilen.

Mit dem Aufbau startet Rühl ab dem 15. Oktober. „Die großen Highlights werden aber dann erst später aufgebaut.“ Bis etwa eine Woche vor Halloween soll die Deko, die übrigens mit Schwarzlicht beleuchtet werden wird, stehen. Zwischen 18 und 20 Uhr soll die Beleuchtung abends eingeschaltet werden. Bis zum 2. November wird die Dekoration zu sehen sein.
Beim Gruselhaus von Dirk Neuhaus am Malerweg in Voerde wird es auch einen Halloween-Gruseltunnel geben
Ein paar Straßen weiter wird es am Malerweg 1 zudem wieder bei Dirk Neuhaus ein Gruselhaus inklusive Gruseltunnel geben, der einmal um das Haus entlang führt. Der Gruseltunnel startet in aneinandergereihten Pavillons. Darin befindet sich unter anderem ein Kürbisfeld inklusive Figuren, die sich bewegen. Der Weg führt die Besucher dann schließlich zurück ins Freie und entlang der „Skelett- und Zombiefläche“, wie Neuhaus erklärt.

Hinter dem Haus befindet sich dann eine Hexenküche. Dort werden auch die Süßigkeiten an Kinder verteilt. Danach gehts weiter zum Friedhof bis hin zur Hoffläche, die ebenfalls dekoriert sein wird. Den gesamten Weg entlang können sich die Besucher auch auf die eine oder andere Überraschung freuen. „Wir sind mittlerweile so sieben Erwachsene, die mit herumlaufen und den einen oder anderen auch mal erschrecken.“
Los geht der Spaß an Halloween bei Dirk Neuhaus ab 18 Uhr. „So richtig wirkt die Deko aber natürlich erst, wenn es dunkel ist, also ab etwa 19 oder 20 Uhr.“
Aber auch in der Heidesiedlung wird es an Halloween einiges zu sehen geben, denn dort sind ebenfalls einige Häuser geschmückt. Am Grenzweg 31/33 geht es beispielsweise schon um 17 Uhr los. Neben schauriger Dekoration können sich die Besucher auf „Hopfenplörre vom Fass“ freuen, sowie „Teufelswurst aus der Hölle“, wie es in einer Ankündigung heißt. Zudem wird es für Kinder Süßigkeiten geben.
Das Gruselhaus von Tanja und Carsten Arndts in Voerde-Spellen hat mehrere Themenbereiche
Auf der anderen Seite in Spellen – in unmittelbarer Nähe zum Spellener Ortskern – kann auch das Gruselhaus von Tanja und Carsten Arndts an der Weseler Straße 3 besucht werden. Das Paar hat sich für dieses Jahr wieder einiges einfallen lassen. So wird es bei ihnen gleich mehrere Themenbereiche geben.

Vor dem Mehrfamilienhaus baut das Paar einen kleinen Folterbereich auf. Im Vorgarten soll zudem ein Rummelbereich entstehen. Aber auch den Hof, Hinterhof und Keller werden die Voerder dekorieren. Auf dem Hof wird ein Hexenbereich errichtet, wie Tanja im Gespräch mit der NRZ verriet. Für Kleinkinder wird es in der Garage zudem einen gesonderten Bereich mit Aufblasfiguren, Geistern und Luftballons geben – eben nur Dekoration, die den Kindern keine Angst machen soll.
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Das Paar baut aber auch ein Zelt im Hof auf, „darin wird es noch mal eine Art Folterbereich mit Galgen und elektrischem Stuhl geben“, erzählt Carsten. Im Hinterhof werden Besucher dann einen Friedhof mit Grabsteinen finden und ein Labyrinth. Die ganz Mutigen haben außerdem noch die Möglichkeit, in den Keller zu gehen. Dort bauen die beiden einen Friedhof, einen Horrorzirkus und einen Friedhof der Kuscheltiere auf.
Mit dem kompletten Aufbau wollen Tanja und Carsten am 31. Oktober fertig sein. Ab 17 Uhr können Besucher dann bei ihnen vorbeischauen. Kinder können sich dort auch eine Süßigkeitentüte abholen. Eine Woche nach Halloween findet dann der Abbau statt.
Alle hängen sich da wahnsinnig rein, um den Besuchern und vor allem den Kindern jedes Jahr aufs neue etwas bieten zu können.
Torsten Rühl,, dekoriert jedes Jahr zu Halloween sein Haus
Hünxer Halloween-Karte führt alle Gruselhäuser im Gemeindegebiet auf
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, mit 71 dekorierten und gemeldeten Häusern, möchten die drei Hünxer Vereine „Drevenack soll schöner werden“, „Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft Bruckhausen“ und das „Forum Hünxe“ auch in diesem Jahr wieder zeigen, wie bunt, gruselig und gemeinschaftlich Halloween gefeiert werden kann – mit einer interaktiven Gruselkarte, die alle geschmückten Häuser im Gemeindegebiet auflistet.
„Unsere Karte macht sichtbar, wo sich Familien besonders viel Mühe geben und wo Kinder sicher und willkommen klingeln dürfen“, sagen die Organisatoren Jan Scholte-Reh, Mike Niesbach und Benedikt Lechtenberg. Die Aktion soll nicht nur die Orientierung erleichtern, sondern auch dazu beitragen, dass Kinder mit Spaß und sicher ihre Tour durch die Dörfer gehen können.

So kann man mitmachen: Alle, die ihr Haus oder ihren Vorgarten für Halloween schmücken und auf der Karte erscheinen möchten, senden bis spätestens 29. Oktober eine kurze Mail an dg.bruckhausen@gmail.com mit folgenden Angaben: Adresse des Hauses sowie dem Hinweis, ob Kinder anklingeln dürfen oder ob Süßigkeiten kontaktlos (vor der Tür oder im Korb) bereitgestellt werden.
Die Karte ist unter folgendem Link abrufbar und wird noch bis Halloween regelmäßig aktualisiert: https://maps.app.goo.gl/SF6vzTRiftT9maHDA











