Der Tradition entsprechend wurde auch in diesem Jahr der Eröffnungstag des Weihnachtsmarktes zur Verleihung des mittlerweile siebten Voerder Heimatpreises genutzt. Bürgermeister Dirk Haarmann übergab die Trophäen und Preisgelder und würdigte das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger sowie ihre jeweiligen wertvollen Beiträge zum Gemeinwesen der Stadt Voerde.
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Unter dem Motto „Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ hat das Land NRW auch in diesem Jahr den beteiligten Kommunen die Möglichkeit gegeben, außerordentliches Engagement zur Förderung der lokalen und regionalen Identität und Gemeinschaft und damit der Heimat anzuerkennen. Dafür wurde der Stadt Voerde eine Summe von 5000 Euro zur Finanzierung der Preisgelder zur Verfügung gestellt, die sich wie folgt aufteilte: Der 1. Platz erhielt ein Preisgeld von 2500 Euro, der 2. Platz 1500 Euro und der dritte Platz 1000 Euro.
Das sind die diesjährigen Preisträger
Auf dem ersten Platz landete der Chor „pro musica 1991 Voerde“, der mit heimatbezogenen Liedern wie dem selbst getexteten „Voerde ist ein wunderschöner Ort“ oder dem traditionellen Steigerlied die lokale Identität und Tradition lebendig hält. Der Chor ist ein fester Bestandteil vieler Veranstaltungen in Voerde sowie des kulturellen Lebens im Allgemeinen. Und er fällt auch durch sein großes soziales Engagement auf.
Den zweiten Platz des Heimatpreises belegte Marlies Wellmer, die frühere Sprecherin der bis 2001 existierenden Friedensgruppe Voerde. Damit würdigte die Jury ihr langjähriges, herausragendes und rein ehrenamtliches Engagement für die lokale Gedenk- und Erinnerungskultur. Besonders hervorzuheben ist ihre Rolle im „Voerder Friedensbündnis“, das sich anlässlich des 80. Jahrestags des Kriegsendes 2025 bildete und unter anderem die große Menschenkette im Mai 2025 organisierte.
Der dritte Platz ging an die Siedlergemeinschaft Hinnemannsfeld, die seit ihrer Gründung im Jahr 1965 für gelebte Nachbarschaft, Solidarität und Heimatpflege steht. Entstanden in der Tradition des Bergbaus bauten die ersten 135 Familien ihre Eigenheime in gemeinsamer Eigenleistung und noch heute halten über 100 Familien das Gemeinschaftsgefühl durch regelmäßige Veranstaltungen wie das Lichterfest oder den Siedlungsball lebendig.


