Die Stadtwerke Dinslaken haben einen neuen Trinkwasserbrunnen vor der Wassermühle in Hiesfeld installiert. Die neue Anlage hat zwar nicht mehr den historischen Charme ihres Vorgängers, soll dafür aber besser gegen Vandalismus geschützt sein. Mehrfach wurde der beliebte Wasserspender nahe dem Rotbach mutwillig zerstört.

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Die Aktion gehörte zu den Flops des Jahres 2025: Binnen zwei Minuten wurde der Trinkwasserbrunnen von Vandalen beschädigt – beim zweiten Mal so stark, dass er mehrere Wochen komplett außer Betrieb genommen werden musste. Ein Ventil wurde entfernt, durch das das Wasser sprudelte. Auch 2024 wurde es, nur kurz nach der erneuten Inbetriebnahme, zerstört.

Neuer Trinkwasserbrunnen: Schlichte Granitsäule statt historischer Anlage

Die Stadtwerke ersetzten jetzt den grünen, historischen Trinkwasserbrunnen durch ein neues Modell aus Granit. Das Trinkwasser sprudelt direkt aus der schlichten Säule in eine in den Boden eingelassene Rinne. Laut Pressemitteilung gebe es keine Metallteile mehr, die abgebrochen werden können, wie es beim Vorgängermodell der Fall war.

So sah das Vorgängermodell an der Wassermühle in Hiesfeld aus.
So sah das Vorgängermodell an der Wassermühle in Hiesfeld aus. © PR | Stadtwerke

Das neue Modell wurde von der Firma Kalkmann gebaut. Das kostenlose Wasser fließt, wenn man auf der Rückseite der Stele eine Taste drückt. Ein ähnliches Modell aus Edelstahl steht vor der Hauptverwaltung der Stadtwerke an der Gerhard-Malina-Straße. Das Gehäuse des Hiesfelder Modells ist aus handgeschliffenem Granitstein gefertigt. Es passe besser ins historische Ambiente mit dem großen Mühlstein, der ebenfalls auf dem kleinen Platz zwischen Kirchstraße und Hecke des Mühlenmuseums stehe, heißt es in der Mitteilung. Beide Anlagen der Stadtwerke wurden in den vergangenen Tagen gespült und stehen wieder für Spaziergänger und Radfahrer bereit.

Das Vorgängermodell hatten die Stadtwerke anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens im Jahr 2003 gestiftet. Bleibt zu hoffen, dass das neue Modell länger vor der Wassermühle steht und durstige Wanderer versorgt.