An der Stelle, an der am Mittwoch, 27. Mai, zwei 12-jährige Jungen durch einen Unfall zu Tode gekommen sind, liegt ein Meer von Kuscheltieren, Kerzen erinnern an die verstorbenen Kinder. Am heutigen Freitag, 29. Mai, ist aber Unwetter angesagt. Es soll laut einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes Sturmböen, Hagen und Regen geben. Was geschieht dann mit der Trauerstätte an der Hagenstraße? Das fragt eine Mutter aus der Schulklasse, die die beiden verstorbenen Jungen besucht haben.
All die Kuscheltiere, Blumen und Kerzen müssen doch irgendwie geschützt werden.
Mutter aus Dinslaken
„All die Kuscheltiere, Blumen und Kerzen müssen doch irgendwie geschützt werden“, sagt sie. Sie mache sich Sorgen, „dass alles davonfliegt, durch die Gegend geweht wird“. Der Unfallort sei aber für die Menschen von großer Bedeutung: „Ich fände das für die Kinder, unsere Kinder und Trauernden wichtig, dass der Ort noch eine gewisse Zeit erhalten bleibt und weiter wachsen darf“, so die Mutter.
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Weil sie fürchtet, dass die Stadtverwaltung eine entsprechende Mail nicht früh genug sehen würde, hat sie sich an die NRZ gewandt. Wir haben die Anregung an die Stadtverwaltung weitergegeben.
Das sagt die Stadt
Diese hat schnell reagiert: „Heute und am gesamten Wochenende wird die Stadtverwaltung sich darum bemühen, die Gedenkstätte vor den Auswirkungen von Gewitter und starkem Niederschlag zu schützen beziehungsweise diese rechtzeitig zu verdecken, wenn das Unwetter naht“, erklärt Stadtsprecherin Verena Barton. Dazu müssten allerdings die Kerzen gelöscht werden, die Abdeckung werde wahrscheinlich mit einer Plane und einer Absperrung erfolgen, die morgens wieder entfernt würde.

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Außerdem werde am heutigen Freitag bis 20 Uhr sowie am Samstag bis 16 Uhr ein Seelsorge-Team vor Ort sein – „selbstverständlich auch abhängig von der Wetterlage“, ergänzt Verena Barton.








