Die Stadt Dinslaken wird in den kommenden Tagen in enger Abstimmung mit den Familien der beiden tödlich verunglückten Kinder die Trauerstelle an der Hagenstraße zurückbauen. Die Trauerstelle war in den vergangenen Wochen für viele Menschen in Dinslaken ein wichtiger Ort des Innehaltens, der Anteilnahme und des gemeinsamen Gedenkens. Zahlreiche Menschen haben dort Blumen, Kerzen sowie persönliche Gegenstände niedergelegt und ihrer Trauer Ausdruck verliehen.

Wir sind tief bewegt von der großen Anteilnahme und dem respektvollen Umgang der Menschen mit diesem Ort. Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit den Familien entschieden, nun einen behutsamen nächsten Schritt zu gehen.

Bürgermeister Simon Panke

„Wir sind tief bewegt von der großen Anteilnahme und dem respektvollen Umgang der Menschen mit diesem Ort“, unterstreicht Bürgermeister Simon Panke. „Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit den Familien entschieden, nun einen behutsamen nächsten Schritt zu gehen.“

Gegenstände werden gesichert

Die an der Trauerstelle niedergelegten persönlichen Gegenstände werden durch die Stadt sorgfältig gesichert. Die Angehörigen haben dann die Möglichkeit, diese auf Wunsch zu erhalten. Parallel dazu wird die Stadt gemeinsam mit den Familien der verstorbenen Kinder überlegen, wie der Ort künftig gestaltet werden kann. Ziel ist es, eine würdevolle und dauerhafte Form des Gedenkens zu entwickeln, die sowohl den Wünschen der Familien als auch dem Bedürfnis der Stadtgesellschaft nach Erinnerung gerecht wird.

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Am 27. Mai waren dort zwei Schulkinder bei einem tragischen Unfall an der Hagenstraße/Feldstraße ums Leben gekommen. Das Ereignis löste in der gesamten Stadt große Bestürzung und Trauer aus. Es entstanden vielfältige Formen des gemeinsamen Gedenkens und Trauerns. Die Unfallstelle entwickelte sich zu einem zentralen Ort der Trauer, an dem viele Menschen ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht haben.

So trauert das Otto-Hahn-Gymnasium

Das Otto-Hahn-Gymnasium Dinslaken, das die beiden Schüler besucht haben, hat einen eigenen Trauerraum eingerichtet. Dort erinnern Bilder, Kerzen und zwei gebastelte Bäume an die Unfallopfer. Bilder davon hat die Schule auf Instagram veröffentlicht. „In den vergangenen Tagen haben wir gemeinsam innegehalten, Erinnerungen geteilt und uns gegenseitig unterstützt“, heißt es dort.

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Im Rahmen einer von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften gestalteten Trauerfeier „konnten wir unserer Betroffenheit Ausdruck verleihen und der Verstorbenen gedenken“, heißt es dort. „Unsere Gedanken sind bei ihren Familien, Freunden und allen, die ihnen nahestanden.“ Die Schulgemeinschaft stehe in dieser schweren Zeit zusammen. „Die Erinnerung an die beiden wird einen Platz in unseren Herzen behalten.“ (aha)