Der heiße Sommer hat es gezeigt: „Dinslaken braucht mehr Grün!“ – das sagt die AG Flächenentsiegelung in Dinslaken. Vorgärten können einen wichtigen Beitrag zu mehr Grün, Artenvielfalt und Klimaschutz in Dinslaken leisten, so die Arbeitsgemeinschaft. Deshalb startet die AG jetzt die Gewinnaktion „Flotter statt Schotter“. Wer seinen Schottergarten gerne in einen grünen, blühenden und lebendigen Vorgarten verwandeln und damit etwas für Klima- und Naturschutz in Dinslaken tun möchte, kann sich für die Aktion bewerben.
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Auch in Dinslaken nimmt die Zahl der Schottergärten zu, so die AG Flächenentsiegelung. „Wie andere versiegelte Flächen schaden sie nachweislich dem Boden und dem Bodenleben“, heißt es weiter. Schottergärten würden Regenwasser nur unzureichend oder gar nicht versickern lassen und sich an heißen Tagen stark aufheizen. „Dadurch wirken sie sich negativ auf unser Stadtklima aus.“ Die AG Flächenentsiegelung verweist darauf, dass die Anlage von Schottergärten nach der Landesbauordnung NRW „ausdrücklich unzulässig“ sei.
Auch vermeintlich kleine Veränderungen bewirken viel. Jeder insektenfreundliche Garten ist ein Gewinn für Umwelt, Natur und Klima in unserer Stadt.
AG Flächenentsiegelung
„Wir möchten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu bewegen, ihre Schottergärten naturnah umzugestalten“, so die Arbeitsgemeinschaft. Mit der Gewinnaktion wolle man zeigen, „dass es gar nicht so schwer ist, einen Schottergarten in einen bunten, insektenfreundlichen und pflegeleichten Vorgarten zu verwandeln“ und gleichzeitig andere dazu inspirieren, ihre Vorgärten ebenfalls insektenfreundlich zu gestalten. „Auch vermeintlich kleine Veränderungen bewirken viel. Jeder insektenfreundliche Garten ist ein Gewinn für Umwelt, Natur und Klima in unserer Stadt“, so die AG Flächenetsiegelung.
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Das kann man gewinnen
Der Eigentümer des ausgewählten Vorgartens wird bei der Neugestaltung umfassend unterstützt. Dazu gehören die Beratung und Planung einer insektenfreundlichen Gestaltung ebenso wie tatkräftige Hilfe bei der Umsetzung. Die Unterstützung reicht vom Abtransport des Schotters bis zur Bepflanzung des neu gestalteten Vorgartens. Auch nach der Umgestaltung steht die AG mit Begleitung und Beratung zur Seite.

So kann man mitmachen
Für die Bewerbung genügt eine E-Mail an flaechenentsiegelung-din@gmx.de. Darin sollten Interessierte kurz beschreiben, warum sie ihren Vorgarten insektenfreundlich umgestalten möchten und was ihr größter Wunsch für die Neugestaltung ist. Ein oder zwei Fotos des Vorgartens sollten der Bewerbung beigefügt werden. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2026. Die AG Flächenentsiegelung wird im Oktober den ausgewählten Vorgarten bestimmen und die weitere Planung zeitnah mit der Gewinnerin bzw. dem Gewinner abstimmen. So kann bereits im Herbst mit der Entfernung des Schotters und der Umgestaltung begonnen werden. Unterstützt wird die Gewinnaktion von der Stadt Dinslaken und Stauden Becker.
Das ist die AG Flächenentsiegelung
Die AG Flächenentsiegelung ist aus den Dinslakener Klimagesprächen hervorgegangen und ist Teil der Lokalen Agenda 21 in Dinslaken. „Wir sind eine Gruppe ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger, die sich zusammengeschlossen hat, um der fortschreitenden Versiegelung in unserer Stadt entgegenzuwirken“, heißt es. Weitere Infos gibt es auf dinslaken.de/ag-entsiegelung und dinslaken.de/klimagespraeche-dinslaken. Kontakt zur AG Flächenentsiegelung gibt es unter der Mailadresse flaechenentsiegelung-din@gmx.de.



