Eine Verfolgungsfahrt hat am Samstagmittag (11. Juli) auf der A46 einen Polizeieinsatz mit Hubschrauber ausgelöst. Drei Jugendliche wurden schließlich von der Polizei in Haan gefasst. Zuvor kam es offenbar zu mehreren Unfällen.

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Eine Polizeistreife, die mit Blaulicht zu einem Unfall unterwegs war, fiel um kurz vor 13 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Erkrath ein Seat auf, der sich als gestohlen herausstellte. Denn dessen Fahrer gab plötzlich Gas und fuhr im Zickzack vor der Polizei davon. Die Polizeistreife der Kreispolizei Mettmann reagierte, brach die Fahrt zum Unfall ab und verfolgte den Seat, wie eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen auf Nachfrage erklärte.
A46: Verfolgungsfahrt endete in Haan
Die Verfolgung führte von der A46 nach Haan, berichtete die Polizei., die Polizeistreife im Schlepp. In Haan prallte der Seat dann gegen ein geparktes Auto, offenbar so heftig, dass die drei jungen Männer aus dem Seat davonrannten. Doch ihre Flucht war nur kurz, sie wurden von Polizeibeamten gefasst.
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Wer von den drei jungen Männern, ein Syrer und zwei Marokkaner im Alter von 16 und 17 Jahren, am Steuer des Seat saß, muss noch ermittelt werden, sagt die Polizeisprecherin. Einer der drei sei als jugendlicher Intensivstraftäter der Polizei bekannt, sagte die Sprecherin. Der mutmaßliche Fahrer blieb unverletzt, sagt die Polizei, die zwei Beifahrer kamen ins Krankenhaus. Einer der beiden wurde dort laut Polizei stationär behandelt.
Zum Sachschaden ab es am Sonntag noch keine Einschätzungen der Polizei. Der Seat könnte in mehrere Unfälle verwickelt gewesen sein, teilte die Polizei mit. In der Leitstelle der Kreispolizei Mettmann hätten am Samstag zwei Autofahrer leichte Sachschäden an ihren Fahrzeugen gemeldet, die in Verbindung mit dem Seat stehen sollen.
Gestohlener Seat löste schon am Samstagmorgen eine Verfolgungsfahrt aus
Der Seat war laut Polizei in Düsseldorf als gestohlen gemeldet worden. Das Auto war bereits am Samstagmorgen in der Düsseldorfer Innenstadt aufgefallen - auch da kam es zu einer Verfolgungsfahrt, sagt die Polizeisprecherin.
Auf der Graf-Adolf-Straße hatte eine Polizeistreife den Seat kontrollieren wollen, doch der Fahrer gab Gas. Er raste durch die Innenstadt. Als der Seat auf der Corneliusstraße war, habe die Polizei die Verfolgung abgebrochen: „Es wurde für andere Verkehrsteilnehmer zu gefährlich“, sagte die Polizeisprecherin. Wer den Seat steuerte, ist laut Polizei noch festzustellen.
Haftgründe sah die Staatsanwaltschaft gegen die drei Verdächtigen nicht, sagt die Sprecherin. Die Ermittlungen laufen.








