Während am Donnerstagvormittag (16. Juli) zahlreiche Medienvertreter beim traditionellen Presserundgang über die Düsseldorfer Rheinkirmes teilnahmen, übte die Feuerwehr auf den Oberkasseler Rheinwiesen den Ernstfall. An der beliebten „Alpina Bahn“ simulierten mehrere Höhenretter einen Einsatz in rund 35 Metern Höhe. Bei der Probe gab es dann aber einen kleinen Zwischenfall, weswegen Einsatzkräfte der Feuerwehr dann auch wirklich tätig werden mussten.

Bei der Simulation des Höhenretter-Einsatzes nahmen mehrere Freiwillige teil, die in die Waggons der Achterbahn stiegen, um für den Ernstfall zu proben. Dabei klagte eine Frau über Kreislaufprobleme, der erste Probeeinsatz musste daraufhin abgebrochen werden. Die Waggons kehrten also wieder zum Ein- und Ausstiegsbereich zurück, damit die Betroffene in die Obhut der zahlreichen Rettungskräfte gegeben werden konnte. Wie ein Mitarbeiter der Feuerwehr vor Ort erklärte, wurde die Frau vom Rettungsdienst versorgt. „Danach ging es ihr deutlich besser. Sie ist wieder wohlauf und musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden.“

Vor Beginn der Rheinkirmes
Vor Beginn der Rheinkirmes haben Höhenretter der Feuerwehr Düsseldorfer einen Einsatz geprobt.© Celine Frohnapfel/dpa | Celine Frohnapfel

Rheinkirmes 2026 in Düsseldorf: Feuerwehr ist täglich mit 200 Einsatzkräften vor Ort

Wie am Donnerstag bei der Übung wird die Feuerwehr Düsseldorf auch während der gesamten Rheinkirmes mit einer Vielzahl an Kräften im Einsatz sein, die am Freitag (17. Juli) um 14 Uhr startet. An den zehn Veranstaltungstagen sind bis zum 26. Juli täglich rund 200 Einsatzkräfte vor Ort. Dazu zählen auch die Höhenretter. Zudem sind mehrere weitere Mitarbeitende der Feuerwehr und ein Sanitätsdienst auf dem Festgelände präsent.

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Weil viele Attraktionen der Rheinkirmes eine Höhe von 80 Metern und mehr erreichen, ist dort ein Feuerwehreinsatz über die Drehleitern nicht mehr möglich. Dann sind die Kräfte der Höhenrettung gefragt, die bei Zwischenfällen ab einer Höhe von 20 Metern bereits einschreiten. „Bislang musste aber noch kein Kirmesbesucher von den Höhenrettern in luftigen Höhen gerettet, geschweige denn abgeseilt und in Sicherheit gebracht werden“, berichtet ein Mitarbeiter der Feuerwehr Düsseldorf.

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Während der bevorstehenden Düsseldorfer Rheinkirmes ist die Feuerwehr mit einer provisorischen Wache vor Ort. Diese befindet sich an der Zufahrt zum südlichen Eingang der Oberkasseler Rheinwiesen nahe der Rheinkniebrücke am Kaiser-Wilhelm-Ring. Zusätzliche Mitarbeitende sind dort dann nach Angaben der Stadt Düsseldorf mit unter anderem einem Einsatzleitwagen und einem Löschfahrzeug positioniert und während der Öffnungszeiten der Kirmes einsatzbereit. An den besucherstarken Tagen und vor allem während der ersten Drohnenshow am Dienstag (21. Juli) sowie während der zweiten Show und dem nachfolgenden Feuerwerk am Freitag (24. Juli) wird dieses „Einsatzkonzept durch weitere Kräfte auf der linken Rheinseite sowie Rettungsboote auf dem Rhein ergänzt“, so die Stadt weiter.