Die Hammer Straße am Düsseldorfer Medienhafen ist in gastronomischer Hinsicht ein hart umkämpftes Pflaster. Neben den angestammten Platzhirschen müssen Neueröffnungen meist mit besonderen Konzepten um die Laufkundschaft wetteifern. Als neuster Mitbewerber hat sich dort seit Ende August das „Yedo“ positioniert. Und das ganz offensichtlich erfolgreich, wie Restaurantleiter Yehya Mattout gegenüber unserer Redaktion erklärt. „Wir wollen neuen Wind in den Medienhafen bringen“, sagt er. Und die gerade zur Mittagszeit gut gefüllte Außenterrasse scheint anzudeuten, dass das „Yedo“ gut ankommt.

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Das neue Lokal lockt dabei mit einer breiten Auswahl an asiatischen Spezialitäten und – was an der Hammer Straße ebenfalls wichtig ist – einem Mittagsangebot. Denn ganz zentral für das Gastro-Geschäft am Medienhafen sind die vielen anliegenden Unternehmen, deren Angestellte in ihrer Pause häufig in die dortigen Restaurants einkehren. „Und wir setzen auch auf eine preiswerte Karte“, erklärt Mattout. Das Team von Yedo sei sich bewusst, dass aktuell alles teurer werde und man wolle den Gästen daher entgegenkommen. „Wir bleiben da unserer Linie treu.“

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„Yedo“ bringt vietnamesisch-japanische Fusion-Küche und Sushi nach Düsseldorf

Und auch bei der Karte setzt man auf eine erprobte Mischung aus vietnamesischer und japanischer Fusion-Küche und Sushi, wie Küchenchef Tran Van Quý erzählt. Denn das „Yedo“ an der Hammer Straße ist keine komplette Neuheit, sondern der neuste Ableger eines Konzepts, das neben der Ursprungsstadt Homburg auch in Berlin, Saarbrücken und Heilbronn Wurzeln geschlagen hat. Und während sich die Angebote der einzelnen „Yedos“ örtlich unterscheiden können, orientiert sich die Düsseldorfer Karte an der im originalen Homburger Lokal.

Und nicht nur das, sowohl Tran, der bereits seit acht Jahren für „Yedo“ arbeitet, als auch Mattout sind extra für die Neueröffnung aus Homburg an den Rhein gezogen. Zusammen bilden sie die Doppelspitze des Projekts – einer in der Küche, der andere im direkten Kontakt mit den Gästen. Ihr rund 15-köpfiges Team rekrutiert sich ebenfalls zum Teil von erfahrenen „Yedo“-Veteranen aus verschiedenen anderen Standorten, aber auch aus Düsseldorfer Neuzugängen.

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Neu: Erstes „Yedo“-Restaurant in NRW eröffnet im Düsseldorfer Medienhafen

„Düsseldorf ist eine schöne Stadt“, so Tran. Das Team freue sich, jetzt auch zum ersten Mal in NRW die vielfältige Auswahl der „Yedo“-Karte anbieten zu können. „Die Menschen hier lernen uns noch kennen“, so Mattout. Aber bereits jetzt liefe es bereits „sehr stabil“. Beliebte Gerichte umfassten etwa die vietnamesische Phở-Suppe oder das Golden Curry. Beim Sushi seien die „Crunch Rolls“ aktuell im Trend, so Mattout – gerade auch in der schärferen „Spicy“-Version.

Yedo
Das Yedo im Medienhafen lockt mit einer breiten Auswahl an asiatischen Spezialitäten.© NRZ | Lucas Gangluff

Für diejenigen, die den kulinarischen Neuzugang an der Hammer Straße noch kennenlernen wollen, haben die beiden aber noch mehr Empfehlungen. In den zahlreichen Sushi-Varianten nennt Mattout etwa die „Beef Rolls“ als persönliche Empfehlung. Küchenchef Tran Van Quý hingegen favorisiert die „Rainbow“ und „Fuji Rolls“. „Wir haben auch eine Hauptspeise in etwas gehobenerer Preisklasse“, sagt Mattout. Beim sogenannten „Udon-Endgegner“, stehen mit drei Riesengarnelen und Venusmuscheln klar Meeresfrüchte im Fokus. Preislich liegt man hier bei 28 Euro – ein deutlicher Ausreißer auf der Karte.

„Yedo“ im Düsseldorfer Medienhafen: Das bietet die Gastro-Neueröffnung

So liegen die meisten der mehr als 30 Vorspeisen preislich zwischen vier und zehn Euro. Am unteren Ende des Spektrums liegen dabei der Teller Miso-Suppe oder die Frühlingsrollen (je vier Euro). Am oberen wiederum der Teller mit frittiertem Tintenfisch (zwölf Euro) oder die Lachsscheiben in Tataki-Soße (15 Euro). Dazwischen finden sich dann bekannte asiatische Größen wie Edamame, Gyoza sowie Vorspeisen, die vom koreanischen BBQ inspiriert sind. Unter den Hauptspeisen finden sich mehrere Gerichte mit Udon-Nudeln, das Golden Curry, ein Teriyaki, das Phở und eine Fitness-Bowl. Die Preise schwanken hier, je nachdem, ob man die vegetarische Tofu-Variante, Fleisch, Fisch oder Garnelen wählt, überwiegend zwischen 15 und 20 Euro.

Yedo - Home of Sushi & Fusion Kitchen

Der Name „Yedo“ leitet sich an der europäischen Schreibweise für den historischen Namen Tokios - Edo - ab. Der Name bedeutet im Japanischen Flusstor oder Flussmündung. Das Lokal an der Hammer Straße 6 öffnet an Wochentagen um 11.30 Uhr und am Wochenende um 12 Uhr. Schluss ist immer um 23 Uhr. Weitere Informationen zur Karte und dem Restaurant finden sich auf der eigenen Homepage. Hier kann man auch Essen bestellen sowie Tische reservieren. Letzteres ist auch über die Plattform „Open Table“ möglich.

Ganz nach dem selbst gegebenen Beinamen des „Yedo“ als „Heim des Sushi“ gestaltet sich der Variantenreichtum dieses Teils der Karte. Zwischen verschiedenen Zubereitungsarten wie Nigiri, Maki und Crunchy Rolls sowie Premium-Sushi-Versionen und Sashimi kommt man hier auf einige Dutzend verschiedene Sushi-Gerichte, die auch als Menü bestellt werden können. So kosten die verschiedenen Nigiri-Varianten pro Stück zwischen 2,50 und vier Euro. Sechs Stück Sushi der Maki-Art kosten je nach Zutaten zwischen 4,50 und sechs Euro, während der Teller mit acht Premium-Rolls 16 Euro kostet.

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Daneben gibt es noch einige deutlich stärker aus der europäischen Küche stammende Nachspeisen: etwa Panna-Cotta – laut Mattout eine Spezialität von Küchenchef Tran – mit verschiedenen Fruchtsoßen (6,50 Euro), einen heißen Brownie mit Vanille-Eis (acht Euro) oder das „Yedo-Eis“ (ebenfalls acht Euro), bei dem Vanille-Eis mit Kokosflocken ummantelt und gebacken wird.

Neueröffnung „Yedo“ in Düsseldorf: gut besuchter Start für neues Lokal am Medienhafen

Zum guten Start für das „Yedo“ hat mit Sicherheit auch die Willkommensaktion beigetragen, durch die es zur Eröffnung am 21. August für eine Woche einen 20‑Prozent-Eröffnungsrabatt gab. Daneben verloste das Lokal zur Eröffnung auch Gutscheine. Aktuell sei aber auch geplant, das Liefergeschäft aufzubauen. Aktuell müssen alle, die das „Yedo“ daheim testen wollen, noch einen Abstecher in den Medienhafen machen. „Wir arbeiten eng mit Lieferando zusammen und liegen da in den letzten Zügen“, so Restaurantleiter Mattout. Noch im September soll es aber losgehen.