Ein junges Mädchen soll am Mittwoch auf dem Schulweg von einem Fremden angesprochen worden sein. Das geht aus einem Elternbrief des Albert-Einstein-Gymnasiums in Rumeln-Kaldenhausen hervor; das Schreiben verbreitet sich aktuell auf der Plattform Facebook und liegt der Redaktion vor. Die Polizei bestätigt, dass die Kripo die Ermittlungen aufgenommen hat.

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Die angesprochene Schülerin habe „in der Situation hervorragend reagiert und ist nicht zu körperlichem Schaden gekommen“, heißt es in dem Elternbrief. Dieser Hinweis ist nicht trivial, nachdem es an Duisburger Schulen und auf Schulwegen bereits zu Gewalt und sogar zu lebensgefährlichen Angriffen gekommen ist.
Was genau der zwölfjährigen Gymnasiastin am Mittwochmorgen, 17. Dezember, an der Schulallee passiert ist, als sie ein fremder Mann gegen 8.15 Uhr angesprochen haben soll, ermittelt derzeit das Kriminalkommissariat 15.
Fremder Mann soll ein zwölfjähriges Mädchen angesprochen haben: Kriminalpolizei ermittelt
Die Behörde gibt sich derzeit eher zugeknöpft und nennt keine Details zu dem Vorfall. Polizeisprecherin Julia Tekock begründet dies mit den noch laufenden Ermittlungen; so sei beispielsweise das betroffene Mädchen noch nicht von Kriminalbeamten befragt worden. Dies werde noch im Beisein der Eltern geschehen. Die Polizeisprecherin bekräftigt, dass ihre Behörde den Vorfall ernst nimmt: „Wir haben ihn im Fokus.“ So seien die Polizistinnen und Polizisten auf den Wachen sowie der örtliche Bezirkspolizist bereits informiert. Ebenfalls eingeschaltet ist Kriminalhauptkommissarin Susanne Thelen als Expertin für Gewalt gegen Frauen und Kinder; sie gehört zum Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz.
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„Bewahren Sie bitte Ruhe und vertrauen Sie der Polizei“, bittet Julia Tekock und rät den Familien aus Rumeln-Kaldenhausen, ihre Kinder zu sensibilisieren: Die Jungen und Mädchen sollen ganz klar sagen, wo für sie eine Grenze ist und selbstbewusst „Nein!“ sagen. Außerdem sollen sie im Ernstfall eine ihrer Vertrauenspersonen zur Hilfe holen oder sich auch in naheliegende Geschäfte flüchten, die im Viertel als Notinsel bekannt sind.
Um Vertrauen bittet auch die Schulleitung und betont: „Die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler hat für uns höchste Priorität.“ Den Vorfall behandle das Gymnasium vertraulich und es werde „die Privatsphäre der Betroffenen wahren“. Die Polizei habe dem Gymnasium aber zugesagt, am letzten Tag vor den Ferien auf den Schulwegen präsent zu sein. Allerdings weist Kriminaloberkommissarin Julia Tekock darauf hin, dass dies nicht zwingend mehr patrouillierende Streifenwagen bedeutet, sondern auch Zivilfahnder einschließen kann.






