Die Wandergruppe in den neonfarbenen Warnwesten erregte bei vielen Ausflüglern Aufmerksamkeit: Die Deichschau in den Bezirken „Stadtgebiet Rees“ und „Bienen/Millingen/Vehlingen/Haldern“ war unterwegs. Danach stand fest: „Deiche und Hochwasserschutzanlagen sind in einem guten Zustand“.

Die Deiche und Hochwasserschutzanlagen im Verbandsgebiet des Deichverbandes Bislich-Landesgrenze werden jährlich kritisch unter die Lupe genommen. Der Deichabschnitt ab Schöpfwerk Haffen (K7), entlang der Stadtmauer Rees bis zur Stadtgrenze Rees/Emmerich wurde mit gutem Ergebnis geprüft. Fachleute von der Bezirksregierung Düsseldorf, des Kreises Kleve und vom Deichverband Bislich-Landesgrenze prüften in Begleitung von zehn Ehrenamtlichen des Deichverbandes die Deiche und Hochwasserschutzanlagen auf einer gesamten Länge von rund zwölf Kilometern.
Beginn an der Lindenallee
Los ging es am Ende der Lindenallee. Der stellvertretende Deichgräf Wilhelm Beltermann sowie die Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf begrüßten die Teilnehmer. „Bei der Deichschau wird besonders auf die Qualität der Grasnarbe und auf Wühltierschäden geachtet“, so Sven Theophil von der Bezirksregierung.
Regen hat den Deichen gut getan
Die Trockenschäden an der Grasnarbe, wie oberflächliche Risse oder starker Wühltierbefall, aus den vergangenen trockenen Jahren, sind aufgrund der zahlreichen Niederschläge im Sommer verschwunden. Auf gesamter Deichstrecke war wieder eine gesunde und dichte grüne Grasnarbe vorzufinden.
Auf der abschließenden Besprechung stellten die Vertreter der Bezirksregierung fest, dass die Hochwasserschutzanlagen und Deiche in einem erfreulich guten Zustand sind.


