Einen runden Geburtstag feiert die logopädische Praxis „SprachImpuls“ in Emmerich. Am 22.02.2022 wird die Praxis zehn Jahre alt. Die Inhaberinnen Elisabeth Jans-van de Sandt und Romina Beenen-Manthey sind stolz, dass sie mit ihrem Team – bestehend aus sieben weiteren Logopädinnen – in den letzten Jahren kleine und große Patienten sprachlich unterstützen konnten, ihnen eine Hilfe waren und ihnen ein Stück Lebensqualität schenken durften. Denn in ihrer Praxis entdecken Patienten die Freude an Sprache, Sprechen und auch am Lesen und Schreiben neu beziehungsweise wieder.
Behandlung für Erwachsene und Kinder in Emmerich
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Vor zehn Jahren haben die beiden Logopädinnen die Praxis am Halben Mond in Emmerich übernommen und behandeln seitdem unter anderem Erwachsene, die nach einem Schlaganfall oder einer neurologischen Erkrankung, nicht mehr richtig sprechen oder schlucken können. Diese Patienten werden überwiegend in ihrem häuslichen Umfeld oder in einer Einrichtung behandelt.

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Zudem therapiert das logopädische Team auch viele Kinder. Das Behandlungsfeld ist vielfältig. Hat etwa ein zweijähriges Kind einen Wortschatz unter 50 Wörtern, spricht man von einem „Late-Talker“. Damit sich daraus keine Sprachentwicklungsstörung entwickelt, ist es sinnvoll, frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen.
Zudem besuchen Kinder, die mit Grammatik oder Aussprache Schwierigkeiten haben die Praxis. „Treten Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben auf können wir gut weiterhelfen“, berichtet Elisabeth Jans-van de Sandt. Meist verschreibt dabei der Kinderarzt oder Zahnarzt die Behandlung. Besonders wichtig ist den Logopädinnen, dass ihre Patienten Vertrauen haben und sich wohlfühlen. Nur so lässt sich ein Therapieerfolg erzielen.
In Altenheimen, Kindergärten und digital unterwegs
Neben den Altenheimen in Emmerich und Rees betreut das logopädische Team Kindergärten, Wohngruppen für Menschen mit einer geistigen Behinderung und auch das Emmericher Krankenhaus. Das interdisziplinäre Arbeiten steht bei ihnen hoch im Kurs.
In den letzten zwei Jahren wurde die Videotherapie eingeführt, was trotz anfänglicher Bedenken sehr gut funktioniert. So wird gewährleistet, dass etwa auch in Quarantäne befindliche Patienten ihre logopädische Therapie, die in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich stattfindet, wahrnehmen können.
Vorfreude auf neues Teammitglied und eine Jubiläumsfeier
Für die Zukunft wünschen sich Elisabeth Jans-van de Sandt und Romina Beenen-Manthey weiterhin eine Praxis voller Leben. Auf ein neues Teammitglied freuen sie sich schon jetzt ganz besonders: Eine Kollegin wird ihren Labrador-Australien-Sheperd-Mischling als Therapiebegleithund ausbilden lassen. „Wir sind sehr gespannt, welche Erfahrungen das Team mit ihm machen darf“, freut sich Romina Beenen-Manthey.
Eigentlich hatten die beiden Inhaberinnen geplant das Jubiläum mit ihrem Team, den Familien und Freunden gebührend in den Praxisräumlichkeiten zu feiern. Wegen der aktuellen Coronalage ist das allerdings nicht möglich. Sobald es vertretbar ist, soll die Feier im erwähnten Kreis nachgeholt werden.




